Rundherum römisch

Noch mehr Ideen zum römischen Konz: Projektgruppe "Marke Konz" erarbeitet weitere Details. Die Slogan-Aktion fiebert ihrem Höhepunkt am 16. März entgegen.

Konz. "Contionacum" - so hieß Konz zu Zeiten der Römer. Diese Zeit in Ansätzen lebendig zu halten, ist ein Anliegen der Projektgruppe "Marke Konz" im Rahmen der Stadtgespräche. Sie hat in Zusammenarbeit mit der Saar-Obermosel-Touristik und dem Archäologen Klaus-Peter Goethert Bürgermeister Winfried Manns Vorschläge zur Realisierung unterbreitet, die nun den Gremien der Stadt vorgelegt werden. Darin ging es unter anderem darum, den Platz um den sogenannten "Donut-Kreisel" zum "Römerplatz" zu machen, Schautafeln an der ehemaligen Römerbrücke anzubringen, den Konstantin-Fuß auf dem Marktplatz zu installieren und die römischen Straßen als solche zu kennzeichnen (der TV berichtete). In Bezug auf den römischen Rundgang, der auch unter Mithilfe eines Lateinkurses des Konzer Gymnasiums realisiert werden soll, sind nun weitere Details bekannt geworden. Er soll beispielsweise vom zukünftigen Römerplatz ausgehend durch die Grana-, durch die Konstantinstraße und ihre Bahnunterführung verlaufen. Diese soll durch Graffiti-Kunstwerke mit römischen Motiven aufgewertet werden.Von den "Trümmerhaufen" zur Kaiservilla

Von der Konstantinstraße führt der Weg in die Wiltinger Straße bis zur Höhe des Hauses der Jugend, wo einer der drei "Trümmerhaufen" zu sehen sein soll - eine symbolhafte Darstellung einer Säule zwischen Steinquadern, die die Kreuzung römischer Straßen markiert. Durch die Gartenstraße hindurch gelangen die Rundgänger zur Kaiservilla. Von dort geht es über die Brienon-Brücke zurück zum Ausgangspunkt. Der Rundgang wird Bestandteil der Erlebnisführung mit "Senator Aurelius" sein, die im Rahmen des Slogan-Festes am verkaufsoffenen Sonntag, 16. März, stattfindet. An diesem Tag wählen die Konzer Bürger zudem den endgültigen Slogan für Konz. 687 Vorschläge sind eingegangen. Dass sehr viele Bürger die Aktion begrüßen, hat eine Umfrage ergeben, bei der die zehnte Klasse der Konzer Hauptschule mehr als 1000 Passanten befragt hat. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass nur wenige Befragte (weniger als zehn Prozent) einen Slogan abgegeben haben.Sprayer, die an der Gestaltung der Bahnunterführung in der Konstantinstraße mitwirken wollen, werden gebeten, sich im Haus der Jugend, Telefon 06501/94050, zu melden.