Saarburg denkt Europäisch

Wie unterscheidet sich das Leben deutscher und belgischer Schüler? Was können französische Jugendliche auf einem Weihnachtsmarkt in der Region entdecken? Jugendliche der Realschule plus Saarburg haben sich mit Schülern aus den Nachbarländern getroffen, ihnen die hiesige Kultur gezeigt und gelernt, was sie mit den Nachbarn verbindet.

Saarburg/Thionville/Trois-Ponts. Immer wieder wird zur Zeit festgestellt, dass Europa auseinanderdriftet. Die Realschule plus Saarburg will zu einer anderen Entwicklung beitragen und hat in den letzten Wochen mehrmals dafür geworben, dass junge Europäer sich kennen lernen und zusammenarbeiten: Im Dezember sind Schüler der Realschule plus Saarburg nach Trier gefahren, um dort 90 Jugendliche der französischen Partnerschule Lycée Colbert aus Thionville zu treffen.
Mit Fragenbögen auf den Markt


Gemeinsam erkundeten die Jugendlichen in deutsch-französischen Kleingruppen mit Hilfe von Fragebögen die Stadt Trier und den Weihnachtsmarkt. Bei einem Tag der offenen Tür der Realschule plus Saarburg gab es an einem Französischstand außerdem Informationen über das Engagement der Schüler und Lehrer für die schulische Arbeit über die Grenzen hinweg
Schulführung für die Gäste


Doch das waren nicht die einzigen internationalen Begegnungen an der Realschule dieses Jahr. Im Oktober waren vierzig Schüler und Lehrer der belgischen Partnerschule "Institut Saint Joseph" in Trois-Ponts zu Besuch an die Realschule plus gekommen. Bei diesem Besuch stand zunächst eine Schulführung und die Vorstellung des Schulsystems in Rheinland-Pfalz auf dem Programm. Denn beim vorherigen Besuch der Saarburger Schüler in Belgien hatten diese bereits das belgische Schulsystem kennengelernt.
Anschließend verglichen die deutschen und die belgischen Schüler das Schul- und Alltagsleben von Jugendlichen in beiden Ländern im Rahmen von Workshops. red