Saarburg nimmt Ladesäule für Elektroautos in Betrieb

Infrastruktur : Saarburg nimmt Ladesäule für Elektroautos in Betrieb

Die Stadt Saarburg will beim Ausbau der Elektromobilität vorangehen und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Deshalb ist eine öffentliche Ladestation für Autostrom von Innogy auf dem Cityparkplatz am Schwimmbad aufgestellt worden.

Die Infrastruktur steht ab sofort für alle Nutzer von Elektroautos zur Verfügung. Zur Inbetriebnahme der Technik kam Bürgermeister Jürgen Dixius gemeinsam mit Mitarbeitern der Verwaltung und Vertretern von innogy zusammen.

„Wir freuen uns, dass wir mit diesem Angebot einen Anreiz für mehr emissionsarme und leise Fahrzeuge geben können. Wir leisten damit in Saarburg einen Beitrag zum Ausbau der Infrastruktur für Autostrom und bringen den Tourismus voran“, erklärte Jürgen Dixius.

Gemeinsam betankte die Gruppe anschließend ein Elektrofahrzeug. Marco Felten, Kommunalbetreuer bei Innogy am Standort Trier, erläuterte: „Elektroautos laden an den Ladesäulen 100 Prozent Ökostrom und sind für alle Nutzer rund um die Uhr zugänglich. Bis Ende des Jahres wollen wir in der Region Trier zu den bereits 23 in Betrieb befindlichen Ladesäulen in Kooperation mit unseren Partnerkommunen weitere 50 Ladesäulen in die öffentliche Nutzung bringen.“

Die Ladesäulen haben jeweils zwei 22-kW-Ladepunkte, die das gleichzeitige Aufladen von bis zu zwei Elektrofahrzeugen möglich machen. Abgerechnet wird entweder über einen Autostromvertrag oder per Paypal oder Kreditkarte.

Innogy hat Fördermittel des Bundes für den Aufbau von neuen Ladesäulen erhalten. Die Ladesäulen lassen sich allerdings nicht alleine durch das Förderprogramm des Bundes sowie Investitionen von innogy aufstellen. Deswegen sind bei verschiedenen Standorten zusätzlich die Kommunen oder Werbepartner beteiligt. Über das Programm PauLe (Parken und Laden elektrisch) von Innogy haben Unternehmen die Möglichkeit, die Aufstellung von Ladesäulen finanziell zu unterstützen.

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