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Saarburger Gewerbeverband diskutiert über Zukunft der Markttage

Saarburger Gewerbeverband diskutiert über Zukunft der Markttage

Die Saarburger Markttage haben dem Gewerbeverband in diesem Jahr ordentlich die Bilanz vermasselt: Rund 20.000 Euro Verlust hat das Fest gebracht. Während der Mitgliederversammlung am Mittwochabend brach eine Diskussion über die Zukunft der Markttage aus. Die Unternehmer fordern die Unterstützung der Stadt.

Noch unmittelbar nach dem Fest war der Saarburger Gewerbeverband (SGV), der die Markttage organisiert, mit deren Verlauf zufrieden.

Die Zahlen, die bei der Mitgliederversammlung des SGV am Mittwochabend auf den Tisch kamen, sprechen allerdings eine andere Sprache. Wie der Vorstand seinen Mitgliedern bekannt gab, machte der SGV 20.000 Euro Verlust bei den Markttagen.

Damit schließt auch die Jahresbilanz mit einem Minus. "Erfahrungsgemäß haben wir eher Verluste, wenn im selben Jahr auch noch Gewerbeschau ist", sagte Ruth Leinenbach, Kassiererin beim SGV. Daniel Roth, stellvertretender Vorsitzender, beschwichtigte: "Der Verlust relativiert sich wieder, wenn man sich anschaut, dass uns alleine das Public Viewing im Rahmen der Weltmeisterschaft 5000 Euro gekostet hat. Außerdem hatten wir tagsüber weniger Einnahmen, weil es einfach zu heiß war und deshalb weniger Leute kamen."

Die anwesenden Mitglieder des SGV waren sich dennoch einig: Es muss sich etwas ändern. Weil es auch ein Stadtfest ist, fordern die SGV-Mitglieder mehr Unterstützung von städtischer Seite. Die Markttage 2011 sind vom 1. bis 3. Juli. "Danach werden wir uns auch mit Stadt und Sponsoren zusammensetzen und das Thema vertiefen", sagte Kind. "Für die kommenden Jahre muss ein neues Konzept her." jka