Saarburgerin und Hermeskeiler debattieren am besten

Saarburgerin und Hermeskeiler debattieren am besten

Starker Auftritt junger Redetalente: Beim Landesfinale Jugend debattiert haben eine Schülerin aus Saarburg und ein Schüler aus Hermeskeil jeweils den ersten Platz belegt. Sie können sich jetzt für das Bundesfinale in Berlin qualifizieren.

Saarburg/Hermeskeil/Mainz. Den ersten Platz beim Landesfinale Jugend debattiert hat in diesem Jahr eine Schülerin aus Saarburg belegt. Die 15-jährige Charlotte Recktenwald vom Gymnasium Saarburg überzeugte die Jury in Mainz mit ihrer Ausdrucksstärke. Sie argumentierte eindrucksvoll gegen die Wiedereinführung der verbindlichen Empfehlung für den Besuch weiterführender Schulen.
Auch der 18-jährige Niklas Eiden vom Gymnasium Hermeskeil konnte bei der Frage "Soll bei Wahlen zum Landtag Rheinland-Pfalz die 5-Prozent-Hürde auf 3 Prozent abgesenkt werden?" den Landeswettbewerb der Jahrgangsstufen elf bis 13 für sich entscheiden. Er trat überzeugend für eine Absenkung der Hürde ein.
Die Regeln des Wettbewerbs sind klar abgesteckt: Pro Debatte vier Schüler, eine Streitfrage, 24 Minuten Dauer. Wer Pro oder Kontra debattiert, wird erst kurz vor dem Wettbewerb ausgelost.
Rund 6 725 Schüler in 62 Schulen haben sich im laufenden Schuljahr in Rheinland-Pfalz im Rahmen einer Unterrichtsreihe an Jugend debattiert beteiligt. Die Wettbewerbe fanden zuvor auf Schul- und Regionalebene statt.
Die Debattensieger und die Zweitplatzierten Johannes Gold, 13 Jahre, vom Görres-Gymnasium in Koblenz, und Nico Halkenhäuser, 19 Jahre, vom Leininger Gymnasium in Grünstadt, vertreten Rheinland-Pfalz zunächst bei der Qualifikation zur Bundesebene in Berlin.
In der Bundeshauptstadt werden sich am 28. Juni dann die acht besten Debattanten aus ganz Deutschland im Bundesfinale gegenüberstehen. red