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Saisonstart am 6. Juli im Freibad Hermeskeil – Vor dem Badbesuch erst die Smiley-Ampel checken

Letzte Vorbereitungen laufen : Am Montag startet die Saison in Hermeskeil – Vor dem Badbesuch erst die Smiley-Ampel checken

Bereit für den Saisonstart: Ab Montag, 6. Juli, dürfen die Schwimmer ins Hermeskeiler Freibad. Allerdings müssen sie auf neue Regeln achten.

Badleiter Sascha Frank und sein Team hatten in den vergangenen drei Wochen jede Menge zu tun, um das Freibad in Hermeskeil auf die Öffnung vorzubereiten. Ab Montag, 6. Juli, dem ersten Tag der Sommerferien, sollen die Schwimmer dort ihre Bahnen ziehen. Zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Virus Sars-Cov-2 gelten in dieser Saison allerdings besondere Regeln. „Wir folgen dabei genau dem vorgegebenen Hygienekonzept“, sagt Frank.

Das bedeutet: Auf dem gesamten Badgelände gilt „Einbahnstraßenverkehr“. Als Ein- und Ausgang dient ausschließlich der Zugang über den Hauptparkplatz. Die Treppe, die von der Hochwaldhalle zum Eingang führt, wird gesperrt. Am Ein- und Ausgang müssen die Besucher Mund-Nasen-Schutz tragen. Im Bad weisen ihnen Pfeile und Absperrbänder den Weg. Hinunter zu den Becken und Liegewiesen geht es nur über die hintere der beiden großen Treppen.

Geöffnet ist das Freibad künftig von Montag bis Sonntag durchgängig von 11 bis 19 Uhr. Allerdings dürfen maximal 400 Besucher zeitgleich ins Bad. Die Verbandsgemeinde Hermeskeil als Betreiberin verzichtet zwar auf eine verbindliche Reservierung im Internet, wie sie andere Freibäder der Region eingeführt haben. Neu ist allerdings eine im Internet und vor dem Bad einsehbare „Besucher-Ampel“, die den Gästen die aktuelle Auslastung des Bades anzeigen soll.

 Wer auf der Seite www.hermeskeil.de rechts oben auf „Freibad“ klickt, wird direkt zur Smiley-Ampel weitergeleitet. Ist der Smiley dort rot, ist die maximale Besucherzahl von 400 im Freibad erreicht. Sind etwa 300 Gäste da, springt die Ampel auf Gelb. Ein grüner Smiley bedeutet: Es ist noch ausreichend Platz.

Um im Falle einer Infektion nachverfolgen zu können, wer wann im Freibad gewesen ist, müssen Besucher vorab auf der VG-Homepage ein Kontaktformular herunterladen und ausgefüllt ins Bad mitbringen. Das Formular gibt es auch in englischer, französischer und arabischer Sprache. Bis Montag soll laut Bürgermeister Hartmut Heck auch noch ein Erklärvideo zum Badbetrieb abrufbar sein.

Im Wasser dürfen sich zeitgleich 109 Badegäste aufhalten. „An jedem Becken wird ein Schild mit der jeweils zulässigen Anzahl hängen“, erklärt Schwimmmeister Patrick Duroux. Ins Schwimmerbecken werde eine Trennleine eingezogen. In den zwei Bereichen – einer für schnelle, einer für langsamere Schwimmer, werde dann im Kreis geschwommen. Im Kinderbecken ist ein Bereich für Familie eingerichtet. Duschräume und Sammelumkleiden bleiben vorerst zu, Toiletten können genutzt werden. Die große Rutsche ist offen, der Sprungturm zu bestimmten Zeiten ebenfalls.

Blick ins Freibad Hermeskeil: Damit die Badegäste auf dem Weg zur Rutsche ausreichend Abstand halten, sind entsprechende "Fußspuren" auf dem Boden markiert. Foto: Trierischer Volksfreund/Christa Weber
So läuft ab 6. Juli der Freibadbesuch in Hermeskeil
In das Schwimmerbecken wird noch eine Trennleine eingezogen. Ab 6. Juli können Badegäste dort in zwei voneinander abgetrennten Bereichen schwimmen, damit die Abstände eingehalten werden. Auch ein Teil der Sitzflächen (im Vordergrund) ist deshalb gesperrt. Foto: Trierischer Volksfreund/Christa Weber
Wenn das Freibad Hermeskeil am 6. Juli öffnet, darf die Rutsche genutzt werden. Die gelben "Fußspuren" zeigen aber - auch hier gilt es, Abstand zu halten. Foto: Trierischer Volksfreund/Christa Weber

 Bezahlt werden soll möglichst passend und bar an der Kasse. Es gibt nur Einzeltickets für vier (Erwachsene) und zwei Euro (Kinder ab sieben Jahren, Studenten). Bereits erworbene Familien- und Jahreskarten können laut Verwaltung nicht eingesetzt werden, ihre Gültigkeit wird aber entsprechend verlängert. Badleiter Frank ist optimistisch, dass die Gäste trotz Einschränkungen kommen: „Es gibt einige Anfragen.“ Da in Mertesdorf und im Saarland Bäder zu blieben, rechne er damit, „dass von dort einige Besucher zu uns kommen werden“.