Scheune steht in Flammen

Aus bisher unbekannter Ursache ist in der Nacht von Freitag auf Samstag auf einem Feld nahe des Orts Waldweiler eine Scheune, in der Maschinen und Heuballen lagerten, völlig ausgebrannt. Rund 50 Einsatzkräfte löschten das Feuer. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf etwa 100 000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Waldweiler. Der Brand einer Scheune in der Hochwaldgemeinde Waldweiler (Kreis Trier-Saarburg) hat in der Nacht von Freitag auf Samstag einen Großeinsatz von sechs Feuerwehren mit insgesamt 50 Einsatzkräften ausgelöst.
Die Scheune auf einem Feld hinter dem Ort war nach Angaben der Polizei gegen 23.40 Uhr in Brand geraten.
In ihrem Inneren waren neben Rundheuballen auch Acker- und Erntemaschinen untergebracht. Außerdem befand sich auch Kunstdünger darin.
Feuer weithin sichtbar


Schon aus der Ferne sah man die Flammen. Der Himmel über dem Ort war rot erleuchtet. Mit einem Schaumteppich konnte die Feuerwehr das Feuer schließlich unter Kontrolle bringen.
Ein Radlader zog die Rundballen aus der Scheune, die dann nochmals abgelöscht wurden. Die Feuerwehr war bis in den frühen Morgen an der Einsatzstelle.
Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist bislang ungeklärt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Durch den Brand entstand ein Sachschaden, der auf insgesamt etwa 100 000 Euro beziffert wird.
Im Einsatz waren Mitglieder der Feuerwehren aus Waldweiler, Kell, Schillingen, Heddert und Mandern.
Darüber hinaus wurden Spezialeinheiten der Wehren aus Freudenburg (ABC-Erkunder) und Zerf (ABC-Geräteschutzwagen) eingesetzt.
Aufgrund der in Brand geratenen Kunstdünger wurden auch Messungen durchgeführt. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand laut Polizei aber nicht.
In der Vergangernheit hat es, beispielsweise im Juni 2011 oder im Februar 2013, in der Nähe von Waldweiler bereits mehrfach Brände gegeben, von denen Scheunen oder Schuppen betroffen waren. red/siko