Schießen mit Pfeil und Bogen im Indianercamp

Schießen mit Pfeil und Bogen im Indianercamp

Trotz Regen, Wind und Sturm feierten am Wochenende 14 kleine Rothäute das traditionelle Indianercamp der Verbandsgemeinde Hermeskeil. Auf dem Programm standen unter anderem Reiten, Basteln und Kochen.

Hermeskeil. 14 begeisterte Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren campierten beim Indianerfest in originalgetreuen Tipis im ausgebauten Dachboden des Pferdehofes von Manuela Lohse in Bescheid. Gleich daneben wurde die Feuerstelle unter ein schützendes Dach verschoben.
An drei Tagen lernten die Kinder spielerisch, wie die Indianer lebten. Unter dem Motto "ein Indianer kennt keinen Schmerz" fand die Nachtwanderung am Freitagabend bei strömendem Regen statt. Zur Belohnung zeigte sich dann am Samstag ab und zu die Sonne. Der Umgang mit Pferden wurde den Kindern hautnah vermittelt. Zum weiteren Programm gehörten Schießen mit Pfeil und Bogen, Wanderreiten, Basteln von Indianerschmuck, Kochen im Freien, Axtwerfen und Feuerkunde.
Originalgetreue und rekonstruierte Gegenstände wie Werkzeuge, Kleidung und Waffen haben den Kindern anschaulich das Leben der Indianer vor Augen geführt. Das Betreuer- und Küchenteam zeigte Improvisationstalent und ließ sich vom Wetter nicht aus der Ruhe bringen, genauso wie die Kinder, die den Regen nutzten, um aus dem Matsch einen Staudamm zu bauen.
Das Projekt Indianercamp wird gefördert vom Landesamt für Jugend Rheinland-Pfalz und der Verbandsgemeinde Hermeskeil. red