Schlaglöcher ade

GRIMBURG. (urs) Wo ein Wille ist, scheint tatsächlich auch ein Weg zu sein. Die Chancen für einen Neubau des Grimburger Feuerwehrgerätehauses und den Ausbau der Kreisstraße rücken in greifbare Nähe.

Die Tage der holprigen Grimburger Ortsdurchfahrt sind gezählt. Laut Verbandsbürgermeister Michael Hülpes ist die Kreisstraße 76 im mittelfristigen Straßenbauprogramm enthalten und 2007 "ausfinanziert". Einem zeitnahen Ausbau dürfte daher nichts mehr im Wege stehen. Die Ausschreibungen sollen laut Hülpes noch im Herbst diesen Jahres auf den Weg gebracht werden, sodass im Frühjahr 2007 mit den Arbeiten begonnen werden kann. Auch in Sachen Feuerwehrgerätehaus zeichnet sich ein Ende der bisherigen Diskussionen ab. Eigentlich hatte die Gemeinde bereits grünes Licht in Form einer Mittelbewilligung für die Erweiterung des jetzigen Gebäudes in der Tasche. Doch dann wurde im Ort ein Neubau an anderer Stelle diskutiert. Dieser würde im Dorfkern die Lücke in einer Häuserzeile schließen. Außerdem käme der Bau der Verbandsgemeinde als Träger unterm Strich sogar günstiger, ist Grimburgs Ortsbürgermeister Franz-Josef Weber mit Blick auf die künftige Instandhaltung des Altbaus überzeugt. "Ich gebe zu bedenken, dass sie bei einem Neubau besser da stehen", wirbt er bei Hülpes für eine höhere Beteiligung an der Investition. Eine wichtige Hürde ist jedoch für Weber bereits genommen. Die Trierer Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) stehe dem Neubauwunsch offensichtlich positiv gegenüber. Eine endgültige Entscheidung ist aber erst nach einem Ortstermin zu erwarten. Positiv ins Gewicht fallen dürfte dabei, dass die Feuerwehr sich in hohem Maße bei dem Neubau einbringen will. Abgesehen von aktiver Eigenleistung werde sich der Förderverein auch finanziell beteiligen. Laut Hülpes gibt es seitens der VG keine Vorbehalte. Laut Ratsbeschluss dürften jedoch für die VG keine höheren Kosten entstehen als für eine Erweiterung. Die Finanzierung des Neubaus in einer Größenordnung von 240 000 Euro sei jedenfalls bis auf 30 000 Euro gesichert. Seit der jüngsten Sitzung kann der Gemeinderat Grimburg übrigens wieder in vollzähliger Besetzung beraten. Für Beate Latz-Georgi sowie Beigeordnete Margit Erdmann rückten Harald Heinz (CDU) und Roland Weber (Freie Wähler) nach. Neuer Beigeordneter ist Joachim Wahlen.