Schnelle Hilfe für Mandern

MANDERN. Eine schnelle Hilfe haben die Bewohner von zwei Häusern in Mandern bekommen, die am Donnerstag von Hochwasser überschwemmt worden waren (TV vom Freitag). Die Hermeskeiler Bundeswehr sicherte die Anwesen wenig später vor erneutem Wassereinbruch.

Bürgermeister Werner Angsten (CDU), der sich zur Zeit des Unwetters in einer Sitzung befand, suchte die betroffenen Häuser noch am gleichen Abend auf. "Hier war schnelle Hilfe geboten", sagte Angsten dem Trierischen Volksfreund. Er habe sofort die Führung der Bundeswehr in Hermeskeil angerufen und um Hilfe gebeten. Genauer gesagt: um die Sicherung der beiden Anwesen. "Die Hilfsbereitschaft des Diensthabenden Stabsfeldwebels Streiß war beeindruckend. Innerhalb kürzester Zeit rückten zahn Soldaten an und sicherten die Anwesen mit rund 1000 Sandsäcken, obwohl das Engagement bei der Hermeskeiler Stadtwoche viel Bundeswehreinsatz erforderte", berichtete Angsten. Auch die Feuerwehr Zerf habe sich beteiligt. Etwa 500 leere Sandsäcke habe man kostenlos bei der Firma Johann Gründhöfer füllen dürfen, die dann ebenfalls eingebaut worden seien. Mit einem Bagger sei ein Graben oberhalb eines der betroffenen Häuser gezogen worden. Hierdurch werde das Wasser zu dem Wall aus Sandsäcken geleitet und auf die Straße geführt, erläuterte Angsten. Für die Wehren aus Mandern, Schillingen und Zerf wurde es ein langer Arbeitstag. "Die Versicherungen der beiden betroffenen Häuser sind zur Schadensregulierung nicht verpflichtet", sagte Angsten. "Deshalb werde ich gemeinsam mit den Geschädigten Kulanzanträge stellen und hoffe, dass dabei ein nicht unerheblicher Geldbetrag herausspringt."