Schnelles Surfen bald in ganz Hermeskeil

Breitbandversorgung : Schnelles Surfen bald in ganz Hermeskeil

Laut Verwaltung werden ab März weitere Glasfaserkabel fürs Internet verlegt.

Wie sieht es derzeit aus mit der Breitbandversorgung für schnelles Internet im Hermeskeiler Stadtgebiet? Das wollte Stadtratsmitglied René Treitz (SPD) schon im Dezember von der Verwaltung wissen. Die Antwort gab der zuständige Sachbearbeiter Friedbert Knop in der jüngsten Stadtratssitzung. Er kündigte an, dass voraussichtlich bis Ende des Jahres auch die bislang unterversorgten Gebiete in der Hochwaldstadt mit Datenübertragungsraten von mindestens 30 Megabit pro Sekunde rechnen könnten.

Knop verwies zunächst auf die abgeschlossenen Arbeiten der Firma Innogy Highspeed, die unter anderem im Stadtteil Höfchen, am Lascheiderhof und im Gewerbegebiet Grafenwald Glasfaserkabel verlegt hat. Von dieser Initiative habe allerdings ein größerer Bereich in der Innenstadt rund um die Alte Kirchstraße ausgespart werden müssen, erläuterte der Mitarbeiter der Verbandsgemeinde-Verwaltung.

In diesem Areal habe die Deutsche Telekom von der Bundesnetzagentur den Auftrag erhalten, Leitungen rund um einen sogenannten Hauptverteiler nachzurüsten. Auf eine schriftliche Anfrage bei dem Unternehmen habe die Verwaltung die Auskunft erhalten, dass diese Nachrüstung im August 2018 erfolgt sei. Einige Ratsmitglieder bezweifelten, dass sich die Situation dadurch tatsächlich in allen Haushalten in dem Gebiet verbessert habe. Stadtbürgermeister Mathias Queck (CDU) bot an, dass sich betroffene Bürger bei der Verwaltung melden könnten, um mögliche Problemfälle zu prüfen.

Verwaltungsmitarbeiter Knop teilte darüber hinaus mit, dass alle noch bestehenden „Lücken“ durch den Breitbandausbau in Regie des Landkreises geschlossen werden sollten – und zwar bis Ende des Jahres. Glasfaser werde im Rahmen des von Bund und Land geförderten Programms unter anderem im Gewerbegebiet Römerstaße, im Bereich Im Adrian, am Dörrenbach und in der Gusenburger Straße verlegt. Die Arbeiten sollen im ersten Quartal 2019 beginnen.

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