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Schnelltestzentrum in Hermeskeil bis Ende nächster Woche startklar

Pandemie : Schnelltestzentrum in Hermeskeil soll bis Ende nächster Woche startklar sein

Die Vorbereitungen für ein Schnelltestzentrum im ehemaligen Schuhmaxx-Geschäft in Hermeskeil laufen auf Hochtouren. Auch ein entsprechendes Drive-In-Angebot der Johanniter ist in Arbeit.

Corona-Schnelltests in einem eigens dafür eingerichteten Testzentrum sollen voraussichtlich bis Ende der kommenden Woche in Hermeskeil möglich sein. Das kündigte Hartmut Heck, Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Hermeskeil, am Mittwochabend in der Sitzung des VG-Rats an.

Die Landesregierung hatte vergangene Woche verkündet, dass ab dem 8. März kostenlose Corona-Schnelltests für jeden Bürger zur Verfügung stehen sollen. Für die Organisation vor Ort sind die Kommunen zuständig. Wegen der kurzfristigen Ankündigung des Landes, sagte Heck, sei es zwar nicht gelungen, in Hermeskeil gleich zum 8. März mit einem Testzentrum samt Fieberambulanz im ehemaligen Schuhmaxx-Geschäft (Trierer Straße 2-4) an den Start zu gehen: „Aber wir sind mitten in den Vorbereitungen und wollen bis Mitte/Ende nächster Woche so weit sein.“

Ab dann sollen sich dort Bürger der Verbandsgemeinde montags (17 bis 19 Uhr) und mittwochs (16 bis 18 Uhr) „anlasslos und symptomfrei“ auf das Virus schnelltesten lassen können. Sei das Ergebnis negativ, erhalte der Getestete eine entsprechende Bescheinigung. Bei einem positiven Ergebnis müssten das Gesundheitsamt oder der Hausarzt kontaktiert werden, damit ein PCR-Test folge. Wie groß der Andrang in Hermeskeil sein wird, ist laut Heck schwer abzuschätzen. Daher soll es zusätzlich zu Testzentrum und Testmöglichkeiten bei Ärzten und Apotheken einen Schnelltest-Drive-In geben, organisiert von den Johannitern jeweils an den Samstagen (10 bis 13 Uhr). Noch werde dafür nach einem passenden Platz in Hermeskeil gesucht, wo Testwillige sich im Auto in die Warteschlange einreihen könnten.

Die Kritik einer Bürgerin, die in einem TV-Bericht von Mittwoch (“Verwirrung um Corona-Schnelltests“) eine fehlende Telefonnummer für die Anmeldung beim Testzentrum moniert hatte, wies der Bürgermeister zurück. Es sei keinesfalls so, dass im Rathaus „niemand Bescheid“ wisse, wie die TV-Leserin beklagt hatte. Vielmehr seien alle Mitarbeiter instruiert, bei Nachfragen auf die laufenden Vorbereitungen und die bereits bestehenden Testmöglichkeiten bei Ärzten und Apotheken hinzuweisen. Sobald das Zentrum startbereit sei, werde dies rechtzeitig öffentlich bekanntgemacht.