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Schoden investiert in die Zukunft

Schoden investiert in die Zukunft

Die Planung und Ausweisung neuer Bauparzellen ist das größte Einzelprojekt im neuen Haushalt Schodens für dieses und das nächste Jahr. Ferner soll ein Haus gekauft werden, in dem Flüchtlinge untergebracht werden können. Ein neuer Mulcher wird das propere Erscheinungsbild des Dorfes sicherstellen.

Schoden. Rund 300 000 Euro will die Ortsgemeinde Schoden für das neue Baugebiet In der Leimkaul ausgeben. So steht es im Haushaltsplan für 2016 und 2017. Das Geld reicht aber gerade für den Ankauf und die Planung.
Insgesamt kostet die Ausweisung eines Baugebietes von zwei Hektar Größe rund zwei Millionen Euro, denn das ist immer mit enormen Erdarbeiten verbunden. "Wir wollen bis zu 27 Baustellen schaffen", sagt Ortsbürgermeister Andreas Pauly, der das als Investition in die Zukunft sieht. Nötig wird dies, weil er geradezu mit Anfragen bombardiert werde und allenfalls private Flächen noch genutzt werden könnten. Junge Schodener, aber auch Neu-Schodener sollen sich den Wunsch nach den eigenen vier Wänden hier erfüllen können.
Zweitgrößter Posten ist der Betrag von 200 000 Euro, der in ein leerstehendes Bauernhaus gesteckt wird, um darin Asylsuchende unterzubringen. "Da ist die Renovierung aber schon enthalten", relativiert der Ortschef. Wer und wie viele Menschen kommen, entscheiden Kreis und Verbandsgemeinde Saarburg. Und außerdem: "Wir wollen mal sehen, ob es dafür nicht noch Zuschüsse gibt."
Auf jeden Fall sollen die Schodener Bürger nicht einfach so vor vollendete Tatsachen gestellt, sondern in einer Versammlung umfangreich informiert werden, bevor es so weit ist. "Das ist gut fürs Vertrauen", findet Pauly.
Eine notwendige Anschaffung ist ein neuer Mulcher. Der kostet zwar 9000 Euro, was schon zu heftigen Diskussionen im Rat geführt hat. Dafür kann das Gerät aber nicht nur Wiesen bearbeiten, sondern auch vertikal die Hecken schneiden. Wie in allen Kommunen hat in Haushaltsfragen die Kommunalaufsicht in Trier das letzte Wort.