Schutzgebiet für Fledermäuse

HERMESKEIL/KELL AM SEE. (red) Die Europäische Gemeinschaft hat 1992 beschlossen, das Schutzgebietsnetz "Natura 2000", das sich aus Lebensräumen mit europaweiter Bedeutung zusammensetzt, aufzubauen. Die EG-Kommission hat die Bundesrepublik Deutschland aufgefordert, zusätzlich zu den bisher schon gemeldeten weitere Gebiete für das Schutzgebietsnetz zu benennen.

Das Land Rheinland-Pfalz hat eine Gebietskulisse erstellt, nach der der Landkreis Trier-Saarburg mit circa 5 255 Hektar betroffen ist. Kartenmaterial kann bei der Kreisverwaltung eingesehen werden. Auskünfte erteilt Edeltrud Gasper, Telefon 0651/715-316. Die Kreisverwaltung wird am Freitag, 13. Juni, ab 19 Uhr im Festsaal des Klosters Karthaus in Konz über die vorgesehenen Gebietsvorschläge, ihre Umsetzung und die Auswirkungen für die Betroffenen informieren. Im Kreis Trier-Saarburg sind folgende Bereiche für eine Meldung in die FFH-Gebietskulisse vom Land vorgeschlagen worden: Verbandsgemeinde Hermeskeil: Dhron-Hänge 6108-301 (Felsen, Fledermäuse), 317 Hektar (nur Teilfläche); Verbandsgemeinde Kell und Verbandsgemeinde Ruwer: Ruwer und Seitentäler 6306-301 (Buchenwald, Fledermäuse), 824 Hektar.