Schwalben willkommen

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, aber mindestens fünf besetzte Nester sorgen für eine Auszeichnung. Sieben Familien der Verbandsgemeinden Kell am See und Hermeskeil haben die Plakette "Schwalben willkommen" vom Nabu erhalten.

Kell am See/Hermeskeil. (hm) Im April war es wieder so weit. Die Schwalben kehrten aus ihren Winterquartieren in unsere Region zurück. Obwohl sie sich an menschliche Siedlungsstrukturen angepasst haben, gehen ihre Bestände zurück. Die Ursache liegt laut Naturschutzbund (Nabu) darin, dass es kaum noch Nistmöglichkeiten für die Vögel gibt. Der Nabu Region Trier will deshalb erreichen, dass alle Hausbesitzer, die an ihren Häusern Schwalbennester vorfinden, diese trotz einer möglichen Verschmutzung der Hausfassade weiter dulden. Hausbesitzer mit mehr als fünf besetzten Nestern werden mit einer Plakette ausgezeichnet. "Schwalben willkommen" heißt diese Aktion des Nabu Deutschland. Norbert Becker, ehrenamtliches Mitglied beim Nabu, überbrachte der Familie Roland Weichenhain in Zerf eine Plakette. "Alleine an der Vorderfront des Hauses zählt man zwölf Schwalbennester", stellte Becker fest. "Die Vögel brüten zweimal pro Jahr und kommen auf 70 bis 80 Jungvögel", sagte Roland Weichenhain, der das Treiben der Vögel ständig im Auge hat.

Extra Weitere Plaketteninhaber aus den VG Kell am See und Hermeskeil: Tim Matela, Greimerath, Adelheid Messering, Zerf-Hirschfelderhof, Ingrid Porten, Hermeskeil, Rudolf Grundhöfer, Mandern, Dr. Helmut Achter, Burg Heid Schillingen und Claudia, Achim und Sascha Paulus, Neuhütten-Muhl. (hm)