Schweres Thema mitten im Leben

Inmitten der Hermeskeiler Fußgängerzone hat das Ambulante Hospiz Hochwald Büroräume bezogen. So wird das schwere Thema Krankheit und Tod mitten ins Bewusstsein der Menschen getragen.

Hermeskeil. (red) Hilfesuchenden wird zukünftig der Zugang zum Ambulanten Hospiz Hochwald in Hermeskeil erleichtert, ist Christoph Drolshagen von der Fachberatung Hospiz der Marienhaus GmbH überzeugt. Das Hospiz, das bislang sein Büro auf dem Gelände des St.-Josef-Krankenhauses hatte, ist umgezogen und hat neue Räume in der Fußgängerzone bezogen. "Unter der neuen Adresse ,Langer Markt 1' kann das Hospiz jetzt eher als eigenständige Einrichtung wahrgenommen werden", sagte Christoph Drolshagen anlässlich der Einweihung der neuen Büroräume.

Christa Garvert, die Sprecherin der Geschäftsführung der Marienhaus GmbH, betonte, dass das neue Büro in der Hermeskeiler Fußgängerzone die Bevölkerung auf eine ganz neue Weise auf das Hospiz und die Hospizidee aufmerksam machen werde.

Vor rund sechs Jahren wurde das Ambulante Hospiz Hochwald eröffnet. Inzwischen stehen 23 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammen mit Gabriele Schmitz, der Hospizfachkraft, für die Begleitung schwerstkranker Menschen und ihrer Familien zur Verfügung.

Gabriele Schmitz hat allein im vergangenen Jahr 237 Beratungsgespräche geführt und gemeinsam mit den Ehrenamtlichen 33 sterbende Menschen und ihre Angehörigen begleitet. "Diese Zahlen zeigen, dass das Hospiz in der Region zu einer festen Größe geworden ist", freut sich Heike Diederich, evangelische Pfarrerin und Vorsitzende des Hospizvereins Hochwald e.V.

Zusammen mit Dechant Clemens Grünebach, dem katholischen Pfarrer in Hermeskeil, segnete sie die neuen Büroräume.