"Sehen Berufung gelassen entgegen"

"Sehen Berufung gelassen entgegen"

BEUREN/TRIER. (red) "Der Regionalplan hält" – diese aus ihrer Sicht positive Schlussfolgerung zieht die Planungsgemeinschaft der Region Trier nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts, das jetzt einen Antrag der Ortsgemeinde Beuren im Streit um Windkraft zurückgewiesen hat (der TV berichtete).

Mit der jetzt bekannt gegebenen Entscheidung, dass ein so genanntes Zielabweichungsverfahren vom Mitte 2004 in Kraft getretenen Regionalplan für den Teilbereich Windenergie nicht zugelassen wird, sei erneut die "Wirksam-keit der Regionalplanung" bestätigt worden, heißt es in einer Pressemitteilung. Wenn auch das gemeindliche Ansinnen nach Windkraftnutzung nachvollziehbar sei, ist aus Sicht der Planungsgemeinschaft entscheidend, dass "es genügend andere, besser geeignete Standorte gibt". "Wir freuen uns über die erneute Bestätigung des Regionalplans", kommentiert der Vorsitzende der Planungsgemeinschaft, Roger Graef, den Trierer Richterspruch. "Wenn auch im Hinblick auf das Ziel nach geregeltem, maßvollem Ausbau der Windenergie in der Region Trier nicht jedem Antragsbegehren entsprochen werden kann, so profitieren doch letztlich alle - Betreiber, Investoren, Kommunen und Genehmigungsbehörden - von dem erreichten hohen Maß an Rechts- und Planungssicherheit", erklärt der Landrat des Kreises Bitburg-Prüm. Der zugelassenen und von der Gemeinde Beuren schon angekündigten Berufung vor dem Oberverwaltungsgericht in Koblenz sieht Graef daher auch gelassen entgegen.