Selbstständigkeit als Perspektive

Selbstständigkeit als Perspektive

Schülern zeigen, dass Selbstständigkeit für sie eine gute berufliche Perspektive ist: Darum ging es beim Boss-Tag am Gymnasium Saarburg, bei dem Selbstständige und Experten Rede und Antwort standen.

Saarburg. (jka) Schüler der elften und zwölften Jahrgangsstufe des Gymnasiums Saarburg haben sich beim Boss-Tag, einer landesweiten Initiative, über die Möglichkeiten informiert, später einmal als Selbstständige ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Organisiert hatte die Fragerunde Lehrer Peter Grasmück, eingeladen waren Unternehmer und Experten der Kammern.

Über die Selbstständigkeit "mit Fallschirm auf dem Rücken" bei einer Versicherung erzählte etwa Martin Bauschert. Darüber, wie aus einer Idee ein gut funktionierendes Unternehmen wird, redete Michael Grasmück, ehemaliger Schüler am Saarburger Gymnasium. Und über ihre Anfänge als Rechtsanwältin in Saarburg plauderte Birgit Zimmermann, während Elke Schmidt davon erzählte, wie sie das Autohaus ihres Vaters übernahm. "Die Perspektive in der Region ist sehr gut", sagte Karl-Heinz Schwall von der HWK. Gerade im Handwerk seien die Chancen auch für Abiturienten da. "In naher Zukunft steht in rund 1500 Betrieben der Region die Nachfolge an", sagt er. "Es klingt zwar abgedroschen. Aber wir brauchen Unternehmer, keine Unterlasser." Er warb auch mit den Vorzügen, sein eigener Chef zu sein. Dass jede Idee aber auch daraufhin untersucht werden sollte, ob man damit Geld verdienen könne, machte Alexandra Lossjew klar. Sie berät bei der IHK Menschen, die sich selbstständig machen wollen.

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