Senioren erleben den Weg von einer Papierrolle zur Tageszeitung

Konz/Trier · Wie entsteht der Trierische Volksfreund? Die Frage haben sich Besucher der Konzer Seniorenhäuser Zur Buche aus der Stadt und Roscheid in dem Medienhaus beantworten lassen. Der Weg zur fertigen Zeitung und die neue Druckmaschine sorgten für gebannte Blicke.

Leser aus Konz haben den TV besucht. Foto: Seniorenhaus Zur Buche

Konz/Trier. Nach einem historischen Filmvortrag über die Anfänge von Nikolaus Koch erfuhren die Besucher viel Wissenswertes rund um die Zeitung. Wie weit der Weg von der Papierrolle bis hin zum fertigen Produkt auf dem Frühstückstisch ist, erstaunte einige. Und das Verbreitungsgebiet sei so groß wie gut ein Viertel der Gesamtfläche des Landes Rheinland-Pfalz, erfuhren die Senioren, die fast alle mit dem TV aufgewachsen sind. Sie lernten auch, dass die neue Druckmaschine mit 270 Tonnen quasi ein Leichtgewicht gegenüber der alten Maschine mit 600 Tonnen ist.
Der wichtigste Rohstoff für die Zeitungsherstellung, das Papier, lagert auf 15 Kilometer langen Rollen bis zur Weiterverarbeitung. Eine Rolle sei bereits nach 20 Minuten aufgebraucht, erzählt Rudolf Labarbe den Senioren. Der Druck für die kommende Ausgabe werde erst am Abend starten, so Labarbe weiter.
Die Trierer Ausgabe habe den kürzesten Weg bis zum Leser und werde somit als Letzte in den Druck gehen. Bevor die Senioren nach gut 90 Minuten wieder die Heimreise antraten, gab es noch eine tagesaktuelle Ausgabe. "Das war eine sehr interessante Führung", waren sich alle einig - und freuten sich bereits auf die Zeitung zum Frühstück. red