Serriger hilft Menschen in Afrika

Serriger hilft Menschen in Afrika

Ingbert Dawen war sechs Monate Entwicklungshelfer in Uganda. Dort half der ehemalige Bautechniker ein Krankenhaus wieder aufzubauen. Auch nach seiner Zeit als Entwicklungshelfer blieb Dawen dem afrikanischen Land treu. Mit seinem Hilfsprojekt Ziegen versucht er den Menschen in Afrika zu helfen.

Der ehemalige Serriger Entwicklungshelfer Ingbert Dawen war wieder in Afrika. Seine Reise führte ihn in das ugandische Dorf Lwala. Dort hatte er zuvor ein halbes Jahr als Entwicklungshelfer der Organisation Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte (EXTRA) gearbeitet und geholfen, ein Krankenhaus wieder aufzubauen.

Als seine Zeit dort vorüber war, rief er das Projekt Ziegen ins Leben. Ziel des Projektes ist es, mittels Spenden den Bewohnern von Lwala Ziegen zu kaufen. So konnten bereits rund 100 Tiere angeschafft werden.

Anfang des Jahres konnte der Serriger wieder 2000 Euro an Spenden übergeben und so 44 Ziegen auf dem örtlichen Markt kaufen. "Die Spendenbereitschaft ist groß", sagt Dawen. Doch nicht nur Ziegen sollen mit dem Geld angeschafft werden, auch einen Ochsenpflug will der ehemalige Bautechniker den Menschen in dem Dorf kaufen, damit diese ihre Felder effektiver bewirtschaften können. Maschinen und Traktoren gibt es nämlich nicht. Mit dem Ochsenpflug könnte die Produktion der Lebensmittel gesteigert und so die Grundsicherung der Nahrungsmittel jeder Familie in Lwala gewährleistet werden. red

Wer für die Projekte spenden möchte, kann den Betrag an Ingbert Dawen, Stichwort Ziegenprojekt, überweisen. IBANDE33585501300176008902
BIC: TRISDE 55, Sparkasse TrierExtra

Die Hilfsorganisation Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte hat der Journalist Rupert Neudeck gegründet. Bekannt wurde sie 1979 durch die Rettung Tausender vietnamesischer Bootsflüchtlinge im chinesischen Meer. Die Organisation versorgt Hilfsbedürftige medizinisch, und sie schult Krankenschwestern sowie Ärzte. Außerdem engagiert sich Cap Anamur für die Instandsetzung von Krankenhäusern und Kliniken, so wie etwa in Lwala, einem Dorf 300 Kilometer nördlich der ugandischen Hauptstadt Kampala. Dieses Projekt ist eines von zehn, die weltweit betreut werden. itz