Sesselbahn trotzt Schmuddelwetter: Saisonende am 30. Oktober
Saarburg · Verregnet, kalt, grau: Der Sommer 2011 war nicht unbedingt das, was man ideal nennen könnte. Obwohl gerade die Saarburger Sesselbahn ein Schönwetter-Ausflugsziel ist, fällt die Bilanz kurz vor Saisonende nicht schlecht aus.
"Vier Monate lang war es ziemlich durchwachsen", sagt Sesselbahn-Geschäftsführer Alois Marx. Seit Mitte Juni habe es praktisch keine Wochenenden gegeben, die durchgängig Sesselbahnwetter hatten - also Sonnenschein, nicht zu starker Wind.
Einbußen gab es vor allem bei den Gästen des Ferienparks. Weniger Campinggäste bedeutet eben auch weniger Passagiere vom Berg ins Tal und wieder zurück. Und die, die da sind, fahren bei Regen doch lieber mit dem Auto ins Tal.
In der Summe sind es 6000 Fahrten weniger, die auf die Ferienparkgäste fallen. Schließlich haben es die Tagesgäste wieder rausgerissen: Mit 68.240 Fahrten bis Ende September sind es nur knapp 300 weniger als in der Rekordsaison 2010.
"Das ist bei dem durchwachsenen Wetter eine gute Bilanz", sagt Marx. Schließlich machen Tagesgäste rund zwei Drittel der Gesamtgäste aus. Und sie bescherten der Sesselbahn am 2. Oktober den, so Marx, "besten Tag, den wir je hatten."
Noch bis zum 30. Oktober ist die Bahn geöffnet.