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SGD Nord: 2017/18 rund 9 Millionen Euro Fördermittel für wasserwirtschaftliche Maßnahmen im Kreis Trier-Saarburg

Trier-Saarburg : Viel Geld für Wasserwirtschaft im Kreis

In den vergangenen Jahren 2017 und 2018 sind rund neun Millionen Euro für wasserwirtschaftliche Maßnahmen im Landkreis Trier-Saarburg ausgezahlt worden. Das teilte die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord mit.

Die Förderung erfolgte im Auftrag des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums.

 Mitfinanziert wurde unter anderem eine Neuordnung der Abwasserbehandlung für die Ortsgemeinde Reinsfeld (Verbandsgemeinde Hermeskeil). Dazu wurde die Kläranlage Reinsfeld zurückgebaut. Das Abwasser wird seit September 2017 in die Kläranlage Hermeskeil gepumpt und dort mitbehandelt. Zu diesem Zweck wurde auf dem Gelände der ehemaligen Kläranlage Reinsfeld ein Pumpwerk gebaut. Von dort wird das Abwasser über eine Druckleitung zum Hermeskeiler Stadtteil Höfchen gepumpt.

 Mit dem Ziel einer verbesserten Energieeffizienz wurde in der Verbandsgemeinde Ruwer für die Kläranlage „Unteres Ruwertal“ die Installation eines Blockheizkraftwerkes (BHKW) gefördert, welches im Juni 2018 in Betrieb genommen wurde.

In der Verbandsgemeinde Konz wurden die Erneuerung der Aufbereitungsanlage und die gleichzeitige Gebäudesanierung im Zentralhochbehälter Mannebach der Wasserversorgung Saar-Obermosel sowie der Neubau des „Hochbehälters Fellerich“ zur Sicherung der Trinkwasserversorgung mit Fördermitteln unterstützt. Darüber hinaus wurden Maßnahmen zur Renaturierung von Gewässern wie der Leuk in Kollesleuken, dem Fellerbach in Fell, dem Schantelbach in Leiwen und dem Lohbach in Saarburg gefördert. Die Renaturierungen leisten auch einen Beitrag zum Hochwasserschutz.

 Das Umweltministerium Rheinland-Pfalz vergibt jährlich Fördermittel für Maßnahmen im Bereich der Wasserwirtschaft. Damit werden die Kommunen finanziell in ihren wasserwirtschaftlichen Aufgaben wie Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Schutz der Gewässer sowie Hochwasserschutz unterstützt.

Die Fördermittel tragen dazu bei, die Kommunen zu entlasten und die Kosten für die Leistungen von Städten und Gemeinden bei der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung für die Bürger bezahlbar zu halten.

Außerdem sollen finanzielle Anreize zur Verbesserung der technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Leistungsfähigkeit der Kommunen gesetzt werden.