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Shakespeare trifft auf Felix Mendelssohn-Bartholdy

Shakespeare trifft auf Felix Mendelssohn-Bartholdy

Die großen Gefühle, die Menschen seit jeher bewegen, hat der englische Schriftsteller William Shakespeare (1564-1616) in seinen berühmten Werken verarbeitet. Aus Anlass seines 450. Geburtstags sind Shakespeares Worte in der Wawerner Synagoge mit dem Cello unterstrichen worden - ein Effekt, dem sich die 40 Zuhörer nicht entziehen konnten.

Wawern. "Sein oder nicht sein", der wohl berühmteste Satz des englischen Schriftstellers William Shakespeare, gesprochen in einem ehemaligen jüdischen Gotteshaus, begleitet von einem Cello: So haben Claudia Dylla aus Trier und die Musikerin Angela Simons aus Tawern beim Theaterabend des Fördervereins ehemalige Synagoge Wawern Dichterworte zu Gehör gebracht.
Die Geburt des großen Literaten vor 450 Jahren wurde mit minimalen Mitteln gefeiert - und seine Größe dadurch besonders deutlich. "Liebe, Hass, Neid, Mord und Todschlag, daran hat sich bis heute nichts geändert", sagt Angela Simons. Shakespeares Weitsicht sei einfach nur genial.
Vor einem Jahr kamen die beiden Künstlerinnen auf die Idee, ihre Talente dem großen Briten zu widmen. "Mit der Musik beginnt die Sprache zu fliegen", beschreibt Dylla den besonderen Effekt, den rund 40 Zuhörer in dem kleinen Wawerner Gotteshaus miterlebten. "Der Kaufmann von Venedig", "Romeo und Julia", "Hamlet", "Macbeth" und "Ein Sommernachtstraum" wurden mit den Werken von Edvard Grieg oder Felix Mendelssohn-Bartholdy in ihrer Wirkung verstärkt.
"Hier ist es gelungen, in nur eineinhalb Stunden, das große Werk Shakespeares zu fassen", staunte Anke Kramer aus Saarburg. Gerd Demerath aus Wasserliesch freute sich über die vielen Zwischentöne: "Das war eine große Bandbreite mit musikalisch und szenischen Nuancen."
Der nächste Auftritt des Duos ist am 28. November in einem Concert du Midi in Luxemburg (siehe <%LINK auto="true" href="http://www.culture.lu" class="more" text="www.culture.lu"%> ). doth