So bewerten die Direktkandidaten des Wahlkreises 26 das Wahlergebnis

So bewerten die Direktkandidaten des Wahlkreises 26 das Wahlergebnis

Ein knappes Ergebnis im Wahlkreis 26 – da liegen Enttäuschung und Glück nahe beieinander. Die Direktkandidaten äußern sich am Abend zum Ergebnis des Wahlkreises.

Bernd Henter, CDU: "Ich freue mich darüber, dass die Wähler des Wahlkreises 26 mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Es war ein knappes Ergebnis, wie es 2006 auch schon der Fall war. Die Mühen im Wahlkampf haben sich gelohnt. Es waren anstrengende Wochen, aber ich danke allen, die mich gewählt haben." Alfons Maximini, SPD: "Ich habe als Wahlkreiskandidat mein Wahlziel leider nicht erreicht. Es war knapp, aber so ist Demokratie. Dass wir landesweit so herbe Verluste einfahren, hätte ich nicht gedacht. Leider hat der Wahlkreis nun keinen sozialdemokratischen Abgeordneten mehr in Mainz. Ich hätte es gerne noch einmal gemacht." Stephanie Nabinger, Grüne: "Die Wähler haben uns eindeutig den Auftrag gegeben, erneuerbare Energien zu forcieren. Sie trauen uns am ehesten den Atomausstieg zu. Ich freue mich besonders, dass die Leute im Wahlkreis erkannt haben, wer sich um ihre Sicherheit in Bezug auf Cattenom gekümmert hat. Auch viele Landwirte haben erkannt, dass wir die ländlich-familiären Strukturen unterstützen werden." Tobias Beck, FDP: "Ich freue mich über das mir persönlich entgegengebrachte Vertrauen und bedanke mich dafür bei meinen Wählern. Schade, dass wir nicht in den Landtag gekommen sind. Ich denke, dass der Tsunami in Japan Landesthemen und unser gutes Wahlprogramm etwas in den Hintergrund gerückt hat. Ich hoffe nun, dass uns keine Einheitsschule droht." Klaus-Peter Breuer, Die Linke: "Ich bin sehr enttäuscht, dass wir es nicht in den Landtag geschafft haben. In der VG Hermeskeil habe ich fast das Doppelte vom Landesergebnis erreicht. Das zeigt, dass wir scheinbar unsere Arbeit gut gemacht haben. Wir dürfen nun den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern müssen weiterarbeiten und schauen, dass wir beim nächsten Mal besser abschneiden."