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So viel kosten die neuen Grundstücke in Oberemmel im Petschel

Bauland : So viel kosten die neuen Grundstücke in Oberemmel

Der Quadratmeter Land im Neuabugebiet im Petschel kostet unter 200 Euro. Einige Flächen könnten teurer werden.

Die Erschließung des Neubaugebiets Im Petschel in Konz-Oberemmel läuft auf Hochtouren und liegt laut der Konzer Verwaltung voll im Zeitplan. Wenn alles gutgeht, können die ersten Bauherren im Frühjahr 2021 mit dem Bau ihrer Häuser loslegen. Verkauft sind die Flächen jedoch noch nicht. Zwar liege der Verwaltung in Konz schon eine Warteliste vor, sagt Pressesprecher Michael Naunheim. Die Vermarktung der 26 rund 700 Quadratmeter großen Grundstücke für Einzel- und Doppelhäuser in Ein- oder Zwei­etagen-Bauweise könne jedoch erst beginnen, wenn mit dem Amtsgericht alle rechtlichen Formalien geregelt seien.

Fest steht jedoch schon, wie teuer die Grundstücke werden, die in städtischem Besitz sind. Die sechs städtischen Grundstücke, die direkt von Krettnach aus kommend am Oberemmeler Ortseingang an der Landesstraße 136 liegen, werden für 182 Euro pro Quadratmeter vermarktet. Die anderen elf städtischen Grundstücke, die im hinteren Bereich des Neubaugebiets weiter weg von der Landesstraße liegen, kosten 198 Euro pro Quadratmeter. Das hat der Konzer Stadtrat beschlossen. Acht weitere Grundstücke werden privat vermarktet. Die Preise dafür werden von den Verkäufern bestimmt.

Foto: TV/Schramm, Johannes

Das Besondere an dem Stadtratsbeschluss: Er ist nicht bei einer öffentlichen Präsenzsitzung gefasst worden, sondern im sogenannten Umlaufverfahren. Dieses besondere Verfahren ist in Notfallsituationen wie der derzeitigen Corona-Pandemie erlaubt. Die Ratsmitglieder müssen der Vorgehensweise einstimmig zustimmen. Dann erhalten sie in schriftlicher oder elektronischer Form die Beratungsvorlagen und geben hierzu ihr Votum ab.

„Nach Abschluss des Verfahrens ist der Beschluss dem Rat in seiner nächsten Präsenzsitzung vorzulegen“, erklärt Naunheim. Eine solche Sitzung ist derzeit noch für Dienstag, 15. Dezember, vorgesehen.