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SPD schickt keinen Kandidaten ins Rennen

SPD schickt keinen Kandidaten ins Rennen

SCHWEICH. (cb) Berthold Biwer (CDU), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Schweich, kann sich freuen. Die SPD ist mit seiner Arbeit zufrieden und benennt für die Wahl keinen eigenen Kandidaten.

Die Bewerbungsfrist läuft zwar noch, doch mehren sich die Zeichen, dass es bei der Wahl zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Schweich (29. Juni) nur einen Kandidaten gibt: Amtsinhaber Berthold Biwer (CDU). Fakt ist, dass die SPD keinen eigenen Kandidaten ins Rennen schickt. Diese Entscheidung trafen die Mitglieder der Ortsvereine. Die Zusammenarbeit mit Berthold Biwer sei positiv - ganz das Gegenteil zur "zehn Jahre dauernden Konfrontation" mit Vorgänger Harald Bartos, erklärte Rudolf Körner, Vorsitzender des Arbeitskreises der SPD-Ortsvereine und Vorsitzender der SPD-Fraktion im VG-Rat. "Wir können uns nicht beschweren, werden in die Arbeit einbezogen. Berthold Biwer bietet kein Konfliktpotenzial", sagte Körner. Viele Anträge der SPD seien umgesetzt worden. Aktuellstes Beispiel: die Einstellung eines hauptamtlichen Jugendpflegers. "Wir hätten nur einen Kandidaten gestellt, wenn Berthold Biwer nicht kandidiert hätte", sagte Körner im Gespräch mit dem TV. Das Thema sei innerhalb der Partei durchaus kontrovers diskutiert worden. Die SPD habe sich aber gar nicht erst auf die Suche nach einem Kandidaten begeben. Das schlechte Ergebnis der SPD bei der Bürgermeisterwahl in der VG Trier-Land und das Stimmentief der Bundespartei hätten bei der Entscheidung keine Rolle gespielt. Unterstützen werde die SPD den Amtsinhaber im Wahlkampf allerdings nicht.