Spielend lernen

Über 90 000 Euro stecken in der Gestaltung des neuen Außengeländes an der Ayler Kindertagesstätte, die nach sechswöchiger Bauzeit jetzt eingeweiht worden ist. Es entstand ein Ort, der Abenteuer für alle Sinne möglich macht und damit die Entwicklung der Kinder positiv beeinflusst.

Ayl. Spielend herumtoben und dabei viel lernen, das ist das Konzept der Außenanlage rund um die Kindertagesstätte Ayl, die mit dem Begriff "Spielplatz" eigentlich nur unzulänglich beschrieben ist. "Auf unserm Spielplatz, da ist was los ...", sangen die Kleinen zur Begrüßung beim Einweihungsfest. Ortsbürgermeister Siegfried Büdinger dankte den Planern Marita und Uwe Maximini für ihren Ideenreichtum und der Verbandsgemeinde für die enorme Investition, die sich in 60 000 Euro für den Platz selbst und nochmals 30 000 Euro für die Spielgeräte aufteilt. Das Umweltministerium in Mainz gab einen Zuschuss von 14 640 Euro. "Planer und Firmen haben Hand in Hand in bester Qualität gearbeitet", lobte der Ortschef. "Diese Anlage spricht für sich", stellte Verbandsgemeindebürgermeister Leo Lauer kategorisch fest. Er sieht in solchen Initiativen gute Schritte in Richtung "kinderfreundlichste Gemeinde des Landkreises". Die Leiterin der Kindertagesstätte, Elke Ockfen, freut sich für ihre 56 Schützlinge: "Das ist Spielen und Lernen mit allen Sinnen." In Ayl wird die motorische Entwicklung optimal gefördert, Körper und Geist angeregt. "Wir wollten ein optimales Gelände bauen und nicht alles einfach mit Spielgeräten zustellen", erklärte Planerin Marita Maximini. Der Kiesbelag entspreche den neuesten europäischen Normen für Fallschutz und biete auch Spielmöglichkeiten bei schlechtem Wetter. Prälat Maximilian Hommens segnete das Gelände ein. Dann genossen Groß und Klein die Anregung aller Sinne auf den Spielgeräten oder durch Gaumenfreuden.