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Spielhalle: Räuber bedroht Angestellte mit einem Messer

Spielhalle: Räuber bedroht Angestellte mit einem Messer

Eine 49-jährige Angestellte einer Spielhalle in Konz (Kreis Trier-Saarburg) ist von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe der Tageseinnahmen gezwungen worden. Beim Überfall in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag erlitt die Frau zudem Prellungen im Gesicht. Die Polizei fahndet nach dem Täter.

Die Mitarbeiterin der Spielhalle in der Granastraße in Konz war kurz nach 1 Uhr in der Nacht zum Donnerstag nach Feierabend auf dem Weg zu ihrem hinter dem Haus geparkten Fahrzeug. Plötzlich wurde sie nach Angaben der Polizei von einem Unbekannten von hinten angegriffen. Er nahm sie in den Schwitzkasten und hielt ihr ein Messer vors Gesicht. Mit leisen - mehr gezischten als gesprochenen - Worten befahl er ihr, zurück zur Spielhalle zu gehen und die Türe aufzuschließen. Dabei hielt er ihr den Mund zu.

In der Spielhalle angekommen, forderte er die Herausgabe der Tageseinnahmen. Nachdem er einen größeren dreistelligen Betrag in Händen hatte, wollte er noch, dass die 49-Jährige einen Automaten aufschließen sollte, was allerdings nicht möglich war. Mit der Beute verließ der Täter die Spielhalle über den Seiteneingang und ließ sein Opfer zurück. Die Frau erlitt bei dem Überfall Prellungen im Gesicht. Der Mann wandte sich von der Granastraße aus in Richtung Konz-Karthaus und ging davon.

Die kurz nach dem Überfall eingeleitete Fahndung führte bislang nicht zur Ergreifung oder Identifizierung des Täters. Er wird wie folgt beschrieben: Ca. 170 bis 180 cm groß und schlank. Er war völlig dunkel gekleidet, versteckte sein Gesicht unter einer Schirmmütze und hatte zusätzlich einen Schal oder ein Tuch ins Gesicht gezogen. Er trug während des Überfalls graue Wollhandschuhe.

Der Ermittlungen wurden von der Kriminalinspektion Trier übernommen, die um sachdienliche Hinweise zu dem Raubüberfall bittet. Wer hat in der vergangenen Nacht Beobachtungen gemacht, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten? Möglicherweise hielt der Täter sich schon vor 1 Uhr in Tatortnähe auf, um das Schließen der Spielhalle abzuwarten.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0651/9779-2290 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen. Auch die Polizeiwache Konz nimmt sachdienliche Hinweise entgegen.