Spitzenprodukte auf dem Prüfstand

Spitzenprodukte auf dem Prüfstand

Am Zusammenfluss von Saar und Mosel werden Spitzenhonige hergestellt. Dies bewies die Honigprämierung, bei der Imker aus dem Raum Konz eine Goldmedaille und drei Silbermedaillen errangen.

Konz. (red) Auch 2007 beteiligten sich wiederum Imker des Bienenzuchtvereins Konz an der Honigprämierung des Imkerverbandes Rheinland, die in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz jährlich angeboten wird.Der Imker Wilhelm Hohenester aus Konz erhielt eine Goldmedaille. Die Honige des Imkers Albert Walter aus Konz-Filzen wurden zweimal mit Silber ausgezeichnet und der Imker Paul Jasiulek aus Konz-Könen erlangte ebenfalls eine Silbermedaille.Die zur Prämierung eingereichten Honige werden nach genau festgelegten Richtlinien des Deutschen Imkerbundes (DIB) beurteilt. Sie werden auf Geschmack, Geruch, Zustand, Sauberkeit, Aufmachung, Naturbelassenheit und Wassergehalt untersucht. Ferner wird eine Pollenanalyse vorgenommen, deren Ergebnis auch die an der Prämierung teilnehmenden Imker erhalten. Anhand der Analyse kann festgestellt werden, ob es sich bei den eingesandten Honigen auch tatsächlich um heimische Honige handelt. Ebenso kann der Imker daran erkennen, welche Bäume, Sträucher und andere blühende Gewächse von seinen Bienen zur Nektaraufnahme angeflogen worden sind.Besonders wichtig erscheint in der heutigen Zeit die Tatsache, dass bei den prämierten Honigen keine Rückstände von chemischen Krankheitsbekämpfungs- oder Pflanzenschutzmitteln festgestellt wurden, was von der Universität Hohenheim/Stuttgart untersucht wurde.

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