Beiträge für Straßenausbau Wieso einige Grundstückseigentümer nichts zahlen müssen – und wie die Stadt Konz das gerechter regeln will

Konz · Nicht alle Grundstücksflächen fallen unter die Regeln des Landes Rheinland-Pfalz. Der Verdacht, dass wiederkehrende Beiträge für den Straßenbau doch nicht so gerecht sind, bestätigt sich in Konz. Deshalb hat die Kommunalpolitik eine Resolution auf den Weg gebracht.

 Eine der nächsten Straßen, die in Konz saniert werden soll, ist die Saarstraße (L 135). Auch dort werden wohl wiederkehrende Beiträge fällig, welche die Anlieger der Abrechnungseinheit Stadtmitte tragen müssen. 

Eine der nächsten Straßen, die in Konz saniert werden soll, ist die Saarstraße (L 135). Auch dort werden wohl wiederkehrende Beiträge fällig, welche die Anlieger der Abrechnungseinheit Stadtmitte tragen müssen. 

Foto: TV/Christian Kremer

Bald sind einmalig zu zahlende Anliegerbeiträge für den Straßenausbau in Rheinland-Pfalz Geschichte. Die Sanierung maroder Straßen wird dann über wiederkehrende Beiträge bezahlt. Die Konsequenz: Grundstückseigentümer zahlen häufiger kleinere Beträge, wenn Sanierungen in ihren Abrechnungszonen anstehen, statt einmal einen dicken Batzen zu übernehmen, wenn „ihre“ Straße erneuert wird. Das System soll gerechter sein und die Menschen davor bewahren, dass sie wegen einmalig hohen Forderungen geradezu in den Ruin getrieben werden.