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Staudamm muss saniert werden

SCHILLINGEN. (hm) Forstwirtschaftspläne, Projekte im kommenden Jahr und der Ausbau der ehemaligen Trasse der Hochwald-Eisenbahn zum Radweg beschäftigten kürzlich die Schillinger Gemeindeväter.

Revierförster Michael Marx vom Forstamt Saarburg erläuterte den Forstwirtschaftsplan für das Jahr 2005 und die Ergebnisse für die Jahre 2003 und 2004. Das Ergebnis der Jahresrechnung für das Jahr 2003 beträgt bei den Einnahmen 122 164,73 Euro und bei den Ausgaben 93 178,39 Euro. Daraus resultierte ein Überschuss von 28 986,34 Euro Das voraussichtliche Ergebnis für 2004 betrage bei den Einnahmen 160 460 Euro und bei den Ausgaben 148 605 Euro. Dadurch ergibt sich ein voraussichtlicher Überschuss von 11 855 Euro. Der Forstwirtschaftsplan für das Jahr 2005 sieht folgende Ansätze vor: Einnahmen: 139 759 Euro, Ausgaben: 12 7641 Euro. Der erwirtschaftete Überschuss beträgt 12 118 Euro.Zahlreiche Vorhaben in diesem Jahr

Für das Jahr 2005 haben sich die Schillinger einige Projekte vorgenommen. Das Bauvorhaben Sittich- und Bohrbergstraße soll abgeschlossen, das Neubaugebiet "Auf dem Wadel" erschlossen werden. Die Gestaltung des Dorfplatzes mit dem Umbau der "Kasematte" soll weiter in Angriff genommen werden. Der alte Musikpavillon ist bereits abgerissen und die "Kasematte" in Arbeit. Das Haus, das einst die Pfadfinder als Vereinsgebäude genutzt haben, soll nun als Multifunktionsgebäude der Gemeinde gestaltet werden. Sanierungsbedürftig ist auch der Staudamm des Stausees am Freizeitzentrum. Weiterhin soll die Kompostieranlage in Schillingen gesichert werden. Ortsbürgermeister Ludwig Bohr teilte mit, dass der Rat die Herausgabe einer Ortschronik beschlossen habe. Der Gemeinderat Schillingen stimmte dem Ausbau des Ruwer-Radweges in einem Teilstück auf der Gemarkung Schillingen mit der Maßgabe zu, dass der Weg als Forstwirtschaftsweg zum Holztransport erhalten bleibt und mit dem für diese Lasten nötigen Unterbau hergestellt wird. Aufgrund der Breite der Transportfahrzeuge müsse der Weg in einer Breite von drei Metern bituminös befestigt und beidseitig jeweils mit einem halben Meter Bankettbreite hergestellt werden. Dabei dürften der Gemeinde keine Kosten entstehen. Des Weiteren übernehme die Gemeinde Schillingen keinerlei Sicherungs- und Unterhaltungsverpflichtungen. ek/-agn