Straßenausbau steht auf der Tagesordnung in Irsch

Straßenausbau in Irsch : Straßenausbau steht auf der Tagesordnung

In Irsch sollen zwei Straßen ausgebaut werden. Kommende Woche wird der Rat die Arbeiten vergeben. Eine Anliegerversammlung ist in Planung.

Mit großen Bedenken dürften einige Irscher der kommenden Gemeinderatssitzung in Irsch am Donnerstag, 28. März, entgegensehen. Denn dann steht die Auftragsvergabe für den Ausbau der Straßen In der alten Mühle und Serriger Weg auf der Tagesordnung. Diese wird nur zu einem Teil von der Gemeinde finanziert.

Den Rest müssen die Anlieger über die sogenannten Ausbaubeiträge zahlen. Und da einige Anlieger dort mehrere Grundstücke besitzen, rechnen sie mit immensen Summen. Von bis zu 100 000 Euro ist die Rede.

Der Ortsgemeinderat hat die Ausschreibung der Arbeiten bereits am 30. Mai vergangenen Jahres in öffentlicher Sitzung beschlossen. Ausgeschrieben wurden sie dann im Februar dieses Jahres, am 6. März lief die Frist ab.

Laut Ortsbürgermeister Jürgen Haag hat es bereits zwei Anliegerversammlungen zum Ausbau der beiden Straßen gegeben. Dort sei auch eine Größenordnung für den Beitragsatz, den die Bürger voraussichtlich für den Ausbau zahlen müssten, genannt worden. Um die 20 Euro pro gewichtetem Quadratmeter habe es damals geheißen. Bei der Vergabe wird sich nun zeigen, ob es in etwa dabei bleibt.

Die Wünsche der Bürger, die bei den beiden Anliegerversammlungen geäußert worden seien, habe man so weit wie möglich berücksichtigt, sagte Haag. Zur Frage, warum dennoch die Ausschreibung Prägeasphalt (Asphalt mit Pflastercharakteristik) enthalte, obwohl dies abgelehnt worden sei, sagt Haag: „Dabei handelt es sich um eine Eventualposition.“ Bei der Vergabe werde noch entschieden, ob dieser Posten tatsächlich ausgewählt werde. Dies hänge davon ab, ob Zusatzkosten entstünden. Zur Frage, wann die in der vergangenen Ratssitzung zugesagte Anliegerversammlung stattfinden solle, meinte Haag, diese werde terminiert. Weitere Infos waren dazu nicht von ihm zu erhalten. Haag erklärte weiter auf Nachfrage zum Wendehammer in der Straße In der alten Mühle, dass dieser hinter dem letzten Haus auf der rechten Seite geplant sei. Dies sei die technisch beste Lösung. Der Wendehammer sei allein zum Wenden da und auch groß genug für die Müllfahrzeuge, für die er ja in erster Linie gebaut werde.

Laut Verbandsgemeinde sind für den Wendehammer, der sich im Außenbereich befindet, Kosten von rund 30 000 Euro (brutto, inklusive Grunderwerbskosten) eingeplant. Die Summe werde abzüglich des gemeindlichen Eigenanteils von 30 Prozent auf die Anlieger umgelegt.

Eine Retentionsfläche muss laut Ortsbürgermeister neben dem Wendehammer angelegt werden, um das Wasser von der Straße im Außenbereich abzufangen. Es dürfe nicht in den Kanal eingeleitet werden.

Hinter dem Wendehammer soll der Wirtschaftsweg auf einer Länge von rund 200 Metern saniert werden. 30 000 Euro (brutto) trage die Ortsgemeinde, wie Nathalie Hartl, Pressesprecherin der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell, auf TV-Anfrage erklärt.

Mehr von Volksfreund