Studie: Zwei Monate mit dem ÖPNV unterwegs

Studie: Zwei Monate mit dem ÖPNV unterwegs

Für eine Mobilitätsstudie werden Männer und Frauen über 65 Jahren gesucht. Die Teilnehmer erhalten einen zwei Monate gültigen Fahrschein. Mit der Studie soll die Infrastruktur im Kreis verbessert werden.

Kell am See/Hermeskeil. Die Kreisverwaltung sucht Männer und Frauen über 65 Jahre aus den Verbandsgemeinden Kell am See und Hermeskeil, die bereit sind, an einer Feldstudie zum Thema Mobilität teilzunehmen.
Die Teilnehmer erhalten dafür einen Fahrschein, der zwei Monate im gesamten Gebiet des Verkehrsverbundes Region Trier (VRT) gültig ist. Den Abschluss der Studie bildet eine Befragung der Teilnehmer zu ihrem Mobilitätsverhalten. Für den Fahrschein ist eine Schutzgebühr von 25 Euro zu zahlen, die jedoch erstattet wird, wenn die Teilnehmer an der Befragung teilgenommen haben.
Bedürfnisse von Senioren


Die Verbandsgemeinden Hermeskeil und Kell am See wurden für das Projekt ausgewählt, weil hier ein für den ländlichen Raum typisches ÖPNV-Angebot existiert. Es gibt zum einen Schülerverkehr, zum anderen Anbindungen an die vorhandenen Zentren, die eine ÖPNV-Nutzung grundsätzlich attraktiv erscheinen lassen. Ziel des Projektes ist es, aus den Ergebnissen eine Regionalstrategie für den gesamten Kreis zu entwickeln.
Dabei geht es darum, wie die Infrastruktur im Kreis unter dem Aspekt des demografischen Wandels weiterentwickelt wird, so dass auch in Zukunft in allen Teilen des Kreises ein angemessenes Angebot von Einrichtungen der Daseinsvorsorge vorhanden ist. Dabei ist vor allem die Erreichbarkeit dieser Einrichtungen für ältere Menschen zu berücksichtigen. Außerdem sind die Mobilitätsbedürfnisse der Senioren auch ganz grundsätzlich für das Projekt von Bedeutung.
Die Teilnehmer der Feldstudie sollten daher bereit sein, möglichst viele Wege mit dem Öffentlichen Personennahverkehr zurückzulegen. In dem Interview zum Abschluss der Studie sollen die Teilnehmer über ihre Erfahrungen mit der ÖPNV-Nutzung berichten. Die Befragung wird in Zusammenarbeit mit der Universität Trier durchgeführt.
Informationen zum Verbreitungsgebiet des VRT finden sich unter www.vrt-info.de. Die Teilnehmer erhalten mit dem Fahrschein ein Fahrtenbuch, in das die ÖPNV-Fahrten eingetragen werden sollen, um sie so für die Studie zu dokumentieren.
Das Projekt soll Mitte April starten und sich dann über zwei Monate erstrecken. red
Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter Telefon 0651/715-336, oder per E-Mail unter moro@trier-saarburg.de sowie im Internet unter www.trier-saarburg.de und unter Telefon 0651/715409, laura.lehnen@trier-saarburg.de