Sven Stieffenhofer bleibt CDU-Chef in Hermeskeil

Sven Stieffenhofer bleibt CDU-Chef in Hermeskeil

Die Christdemokraten in der Verbandsgemeinde (VG) Hermeskeil haben Sven Stieffenhofer in seinem Amt als Gemeindeverbandsvorsitzender bestätigt und ihn bis 2014 auf diesen Posten wiedergewählt. Stellvertreter des 32-jährigen Rascheiders, der bei der Kreisverwaltung arbeitet, sind Roland Eiden (Hermeskeil-Abtei) und Udo Schirra (Neuhütten).


Als Beisitzer komplettieren Marlene Auler (Hermeskeil), Marco Eiden (Rascheid), Johannes Gräber (Neuhütten), Stefan Junk (Bescheid), Jürgen Loch (Grimburg), Esther Mergens-Looschelders (Reinsfeld), Engelbert Philipp (Reinsfeld), Stefan Pink (Neuhütten), Christoph Rosar (Hermeskeil) und Frank Salm (Hermeskeil) den Vorstand.
Inhaltlich war bei der CDU-Mitgliederversammlung in Geisfeld vor allem die Kommunalreform ein wichtiges Thema.
Zwar gab es deswegen grundsätzliche Kritik von Stieffenhofer und dem ebenfalls anwesenden CDU-Landtagsabgeordneten Bernd Henter: Die Reform sei völlig falsch konzipiert, da sie von vornherein eine Aufgabenkritik nicht vornehme und nicht gleichzeitig eine Kreisreform mitanstrebe, so der Vorwurf der beiden CDU-Männer an der SPD-geführten Landesregierung. In einer intensiv geführten Diskussion machten die Gemeindeverbandsmitglieder aber deutlich, dass die Hermeskeiler CDU offen für die Aufnahme von Gesprächen in Richtung Kell und Thalfang ist. Es sei an der Zeit, die Realitäten zu erkennen und nicht fahrlässig zu handeln, so der Tenor.
In diesem Zusammenhang begrüßte Sven Stieffenhofer, das "Engagement und den Mut" der Malborner und Thiergartener, die nach dem bevorstehenden Ende der VG Thalfang bis zur nächsten Kommunalwahl im Sommer 2014 in die VG Hermeskeil wechseln wollen. Stieffenhofer ist selbst in Malborn aufgewachsen.red/ax