Tango total auf zwei "Tanzflächen"

Tango total auf zwei "Tanzflächen"

Tango, der Tanz, der seinen Ursprung im südamerikanischen Argentinien, aber auf der ganzen Welt Anhänger und Fans hat, löst bei vielen die Assoziation von Feuer und Leidenschaft aus. Um ihn dreht sich eine außergewöhnliche Doppel-Veranstaltung heute Abend, Freitag, 19. Juni, im Amüseum und der Glockengießerei in Saarburg. Dabei sind sich Kunst und Musik dicht "auf den Fersen".

Saarburg. (sw) Erst schauen und aufsaugen, dann hören und mitschwingen - das ist angesagt für die Besucher der Ausstellung "Tango - Bilder voller Leidenschaft" und des anschließenden Konzertes mit dem Quintett "Aconcagua" unter dem Motto "Tango - Musik voller Leidenschaft" am heutigen Freitag. Die Vernissage der Ausstellung mit einführenden Worten der Kunsthistorikerin Anette Barth ist um 19.30 Uhr im Amüseum am Wasserfall. Zu sehen sind farbenprächtige und leicht daherkommende Öl-auf-Leinwand-Gemälde des russischen Künstlers Mihail Orester, der sich dem Thema Tango in allen Facetten angenähert hat. "Ich will Bilder von allen Phasen der Tangonacht zeigen - das Ausschauen nach dem Tanzpartner an der Bar, den Tanz und das, was nach dem Tanz passiert", schildert Orester.

Einen Coup gelandet hat die Kulturbeauftragte Anette Barth mit der Verpflichtung der renommierten Musiker des neuformierten Quintetts "Aconcagua". Die allesamt erstklassigen Musiker aus der Grenzregion bieten ab 21 Uhr im einmaligen Ambiente der Glockengießerei eine rasante und abwechslungsreiche musikalische Reise quer durch die Welt des Tango Nuevo.

Die Konzert-Karten kosten zwölf Euro an der Abendkasse, zehn Euro im Vorverkauf im Amüseum. Die Ausstellung ist bis 6. September zu sehen: montags bis freitags, sonn- und feiertags von elf bis 16 Uhr.