Technische Einrichtungen weiterhin auf neuestem Stand

Technische Einrichtungen weiterhin auf neuestem Stand

Die Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Kell am See haben mit RWE Deutschland neue Stromkonzessionsverträge abgeschlossen. Zu diesem Zweck sind die kommunalen Vertreter von dreizehn Ortsgemeinden mit Lothar Oelert, Leiter der Hauptregion Rheinland-Pfalz von RWE Deutschland, zusammengekommen und haben die Verträge unterzeichnet. Sie laufen bis ins Jahr 2032.

Kell am See. Der alte Stromanbieter ist der neue: Die Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Kell am See vertrauen die Energieversorgung ihrer 9400 Einwohner weiterhin der RWE an. Vorangegangen war ein öffentlicher Wettbewerb für interessierte Energieversorgungsunternehmen um die Konzessionierung.
Die Verwaltung der Verbandsgemeinde Kell am See und die kommunalen Gremien hatten die eingegangenen Angebote intensiv geprüft und bewertet. Anschließend fiel die Entscheidung zugunsten von RWE Deutschland.
Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kell am See, Werner Angsten, sagte: "Wir haben uns entschieden, die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit RWE fortzusetzen, weil der neue Konzessionsvertrag langfristig leistungsfähige und zuverlässige Netze für unsere Bürger sowie für Gewerbe- und Industriebetriebe sicherstellt. Das ist ein wichtiger Standortfaktor für die Verbandsgemeinde Kell am See."
Lothar Oelert ergänzte: "Die Energieversorgung ist das traditionelle Kerngeschäft von RWE. Deswegen freuen wir uns, dass wir die Räte überzeugen konnten, die Partnerschaft mit uns in den kommenden Jahren fortzuführen."
Die Bürger mit Energie zu versorgen gehört zu den grundlegenden Interessen einer Kommune. Um dies zu erfüllen, erteilt die Kommune dem Energieversorgungsunternehmen im Rahmen eines Konzessionsvertrages das Recht, öffentliche Straßen, Wege und Plätze zur Verlegung von Versorgungsleitungen in Anspruch zu nehmen (Wegerecht) und die Energieversorgungsnetze in der Kommune zu betreiben.
Das Energieversorgungsunternehmen verpflichtet sich im Gegenzug dazu, eine sichere Energieversorgung zu gewährleisten und die vertraglich festgelegte Konzessionsabgabe an die Kommune zu zahlen.
Für die Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Kell am See bedeuten die neuen Verträge überdies die Sicherstellung von technischen Einrichtungen auf dem neuesten Stand. Allein in den letzten fünf Jahren hat RWE zur Verstärkung des regionalen Netzes ehemalige Freileitungen verkabelt, Netzstationen erneuert und Baugebiete erschlossen. Insgesamt hat RWE dafür rund 10,5 Millionen Euro investiert.
Darüber hinaus hat Westnetz, die Verteilnetztochter von RWE, die ungefähr 40 Jahre alte Technik der Umspannanlage Mandern in den Jahren 2009 bis 2011 für zusätzlich rund 1,7 Millionen Euro modernisiert und damit fit für die Energiewende gemacht. red

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