Teuer und wertvoll

Jetzt ist sie also geschafft - die erste Etappe auf dem 48 Kilometer langen Weg von Hermeskeil nach Ruwer. Es gab in der Vergangenheit viele, durchaus nicht unbegründete Zweifel, ob es Sinn hat, 10,5 Millionen Euro dafür auszugeben, wenn gleichzeitig kein Geld für die Sanierung von bestehenden Freizeiteinrichtungen wie Schwimmbädern oder Schulturnhallen da ist.

Der Ruwer-Hochwald-Radweg wird aber eine Investition sein, die sich lohnt! Denn die Chancen stehen gut, dass sich die landschaftlich reizvolle und verkehrsfreie frühere Bahntrasse vom Wald zum Wein zu einem der attraktivsten Ziele für Radtouristen in Südwestdeutschland entwickelt - und die Zahl der Urlauber auf zwei Rädern nimmt bekanntlich zu. Neben dem zu erwartenden touristischen Schub für die Region kommt hinzu: Wer in den zurückliegenden Wochen gesehen hat, wie die Einheimischen den Radweg bereits in Beschlag genommen haben, der muss bestätigen: Der Bau des Ruwer-Hochwald-Radwegs ist zwar ein teurer Spaß, war aber letztendlich eine richtige Entscheidung. a.munsteiner@volksfreund.de