Tödlicher Arbeitsunfall in Schoden - Kein Fremdverschulden festgestellt

Kostenpflichtiger Inhalt: Staatsanwaltschaft : Tödlicher Arbeitsunfall in Schoden - Kein Fremdverschulden festgestellt

Zwei tödliche Arbeitsunfälle haben sich im August an zwei Tagen hintereinander in der Verbandsgemeinde Saarburg ereignet. In dem einen Fall sind die Ermittlungen laut Staatsanwaltschaft abgeschlossen, in dem anderen noch nicht.

Zum Arbeitsunfall vom 7. August in Schoden, bei dem ein Gemeindearbeiter ums Leben kam, sind die Ermittlungen abgeschlossen. Wie der Leitende Oberstaatsanwalt Peter Fritzen auf TV-Anfrage mitteilte, haben sich keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden ergeben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Gemeindearbeiter beim Mähen einer Hangwiese mit dem Traktor in Schieflage geraten ist. Der Traktor sei umgekippt, habe sich mehrfach überschlagen und sei dann zwischen einer Geländestützmauer und einem Gebäude kopfüber liegengeblieben. Der Fahrer sei von dem sich überschlagenden Traktor überrollt und hierdurch tödlich verletzt worden.

Für den weiteren tödlichen Arbeitsunfall, der sich am Folgetag, also am 8. August, in Saarburg ereignet hat, dauern die Ermittlungen laut Fritzen noch an. Deshalb könne er noch nicht sagen, wie es zu diesem Unfall gekommen sei. In Saarburg hatte ein 30-jähriger Arbeiter bei Schweißerarbeiten auf der Baustelle des vor einem Jahr zerstörten Verwaltungsgebäudes einen elektrischen Schlag erlitten. Öltanks sollten im dortigen Keller ausgebaut werden.

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