Trauer um Emil Berens
HINZENBURG (f.k.) Emil Berens, ehemaliger Ortsbürgermeister von Hinzenburg, verstarb dieser Tage im Alter von 82 Jahren. Seine Verdienste um die Allgemeinheit werden jedoch unvergessen bleiben.
Durch sein jahrzehntelanges, ehrenamtliches Engagement hat Emil Berens (Foto: red) die Entwicklung seines Heimatortes und der Verbandsgemeinde Ruwer entscheidend mitgeprägt. Berens gehörte von 1956 bis 1989 dem Gemeinderat an und hatte während dieser gesamten Zeit - also 33 Jahre lang - auch das Amt des Ortsbürgermeisters inne. 1970 erlebte er als Ortsbürgermeister auch die Auswirkungen der rheinland-pfälzischen Funktionalreform mit, in deren Verlauf die Gemeinde Hinzenburg der Verbandsgemeinde Ruwer zugeschlagen wurde. In den drei Jahrzehnten seines Wirkens wurden Hinzenburg und seine Infrastruktur wesentlich vorangebracht. Zu den verwirklichten Projekten zählen die Erneuerung der Wasserversorgung, der Bau der Kanalisation, der Ausbau der Landesstraße und der Gemeindestraßen, die Erschließung des Neubaugebietes, die Renovierung der Kapelle, der Bau eines kleinen Sportplatzes und noch vieles mehr - beachtliche Leistungen für eine kleine Gemeinde mit nur rund 150 Einwohnern. 1989 zog sich Emil Berens aus der aktiven Kommunalpolitik zurück. Dies hinderte ihn jedoch nicht daran, sich weiterhin mit großem Interesse dem dörflichen Geschehen zu widmen. So half er noch in hohem Alter mit Rat und Tat beim Bau des Gemeinde- und Feuerwehrhauses. Dabei übernahm er sogar im Rahmen seiner Möglichkeiten die Eigenleistungen bei den Malerarbeiten. Emil Berens hinterlässt Ehefrau Josefine, vier Kinder und vier Enkelkinder.