Turnier ohne Grenzen

Drei Tage lang haben die Schachfreunde Konz-Karthaus die Offene Konzer Stadtmeisterschaft ausgetragen. 46 Teilnehmer aus dem Trierer Land, aus Luxemburg, dem Saarland, aus Rheinhessen und Baden-Württemberg kämpften in fünf Runden Schweizer System - punktgleiche Spieler werden gegeneinander ausgelost - um den Titel.

Konz. (red) Bei zwei Stunden Spielzeit pro Spieler mussten sich junge und ältere Schachspieler bis zu acht Stunden pro Tag konzentrieren, um zu gewinnen. Überaus erfreulich war es, dass mehr als zehn Kinder und Jugendliche den Mut hatten, den Senioren die Stirn zu zeigen. So kamen von der Schach-AG Nittel mit Angelina Seifert und Matthias Müller zwei Kinder, die von Richard Michalowski trainiert werden. Sie sind beide erst elf Jahre alt und haben bis zum Schluss durchgehalten.

Der Vorsitzende der Schachfreunde, Gerhard Klein, dankte dem Presbyterium und Pfarrer Jordan dafür, dass man in den Räumen des evangelischen Pfarrheims Schach spielen konnte. Peter Laubenstein, der zweite Vorsitzende der Schachfreunde, dankte allen Teilnehmern für die überaus fairen Spiele. Am Ende siegte Achim Wild aus Siersburg mit 4,5 Punkten vor Dieter Kappes von der SG Trier mit 4 Punkten und Niklas Kiebel vom PST Trier, der im Vorjahr gewonnen hatte. Stefan Grieb aus Gau-Algesheim, der in Konz vor 25 Jahren bei den Konzer Schachfreunden "groß geworden ist", kam auf Platz 4 knapp vor Bernd-Michael Werner aus Böblingen. Die Konzer Jugendspieler Willi Leinen und Bianca Hoffmann wurden mit Ehrenpokalen für ihren Erfolg (bester Spieler unter 1800 DWZ und beste Dame) ausgezeichnet.

Durch Nigel Hibberd und Rudolf Pütz blieben zwei weitere Ehrenpokale in Konz.

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