Und noch ein Gewinn

TRIER/KENN. Robin Marx’ Erfolg hält an: Nachdem der zehnjährige Bundessieger beim 36. Internationalen Wettbewerb "jugend creativ" der Volksbanken und Raiffeisenbanken wurde, belegte er nun mit seinem fantasiereichen Bild den dritten Platz auf internationaler Ebene.

Ein Bild, mehrere Preise: Auf einem Gemälde mit vielen Details tut sich vor dem Bug eines Reiseschiffs die Skyline von New York auf. Das Bild hatte Robin Marx aus Kenn gemalt, der mit seiner originellen Darstellung mehrere Preise beim 36. Wettbewerb "jugend creativ" der Volksbanken und Raiffeisenbanken gewann.Hunderttausende Teilnehmer

"Da mache ich mit", hatte er sich gedacht, als seine Grundschullehrerin Anne Rausch ihre Schüler dazu animierte, an dem Wettbewerb teilzunehmen. Das Motto lautete: "Entdecke die Welt - Menschen, Länder und Kulturen." In einem Katalog hatte Robin ein Foto von New York mit Wolkenkratzern und einem vorbeifahrenden Schiff gesehen und beschlossen: "So was male ich." Während mehrerer Kunststunden habe er an dem Werk gemalt. Hunderttausende Kinder und Jugendliche reichten wie Robin ihre Bilder ein. Die Jury in Berlin, bestehend aus Künstlern, Professoren für Kunstpädagogik und einem Fernsehjournalisten entschieden, dass der erste Platz der Altersgruppe der Dritt- und Viertklässler an Robin Marx aus Kenn gehen solle. Die schwierig darzustellende malerische Dichte des Bildes und die Idee, per Schiff New York erkunden zu wollen, hatte die Experten überzeugt. Der Preis: eine Woche Kreativurlaub auf einem ostfriesischen Hof in Emden. "Wir fahren in den Sommerferien dorthin", sagt der strahlende Bundessieger. Seine Lehrerin Anne Rausch habe ihm die frohe Botschaft während des Mathematik-Unterrichts überbracht. "Da habe ich mich ganz toll gefreut", sagt Robin. Und vor ein paar Tagen gab es wieder einen Grund zur Freude: Robin erreichte auf internationaler Ebene den dritten Platz. Dazu überreichte ihm Horst Schreiber, Vorstand der Volksbank Trier, eine Medaille und eine Urkunde. "Ich habe ihm zur Belohnung ein Modellschiff geschenkt", sagt Robins Mutter Heike Marx. Sie ist mächtig stolz auf den kreativen Sohn, der später vielleicht einmal Architekt werden möchte.