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Wintereinbruch: Unfälle nach erstem Schnee in Hochwald und Eifel

Wintereinbruch : Unfälle nach erstem Schnee in Hochwald und Eifel

Der Wintereinbruch in der Region hat zu glatten Straßen und Verkehrsbehinderungen geführt. Die Streudienste fuhren auf Hochtouren.

Die ersten starken Schneefälle des Winters hatten in der Nacht zum Dienstag und am Morgen Verkehrsbehinderungen und Unfälle zur Folge. Im Kreis Trier-Saarburg lief es relativ glimpflich ab.

Auf der Kreisstraße 75 bei Holzerath (Verbandsgemeinde Ruwer) verlor am Morgen der Fahrer eines SUV auf schneebedeckte Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen. Das Fahrzeug kam im Straßengraben neben einigen Bäumen zum Stehen.

In Hermeskeil blieb die Verkehrslage trotz Schneefall nach Angabe der Polizei relativ ruhig.  Im Raum Saarburg schneite es in der Höhe zwar etwas, Einsätze der Polizei blieben aber zunächst aus. Die Beamten rieten dazu, den Fahrstil an die Straßenverhältnisse anzupassen. Die Straßenmeistereien fuhren die Strecken mit Räumfahrzeugen ab.

Gegen 0.45 Uhr am frühen Dienstagmorgen meldete ein LKW-Fahrer der Polizei Daun, dass er mit seinem Lastzug auf der L 29 zwischen Hillesheim und Gerolstein am Bewinger Berg stehe und aufgrund überfrierender Nässe die bergauf verlaufende Straße nicht mehr weiterfahren könne.

 Ein zweiter LKW-Fahrer, der an ihm vorbeifahren wollte, kam mit seinem Fahrzeug ebenfalls wegen der Glätte zum Stehen. Dort steckten später auch weitere Lastwagen fest. Die L 29 wurde in diesem Bereich vorübergehend voll gesperrt und durch die Polizei abgesichert.

Die Straßenmeisterei Gerolstein rückte mit zahlreichen Fahrzeugen aus, um zunächst in diesem Bereich und dann auf den anderen Straßen zu streuen. Nach zwei Stunden konnten die LKW-Fahrer ihre Fahrt fortsetzen.

Im Saarland zählte die Polizei seit Montagabend etwas mehr als 20 Unfälle. Verletzte gab es nach Angaben eines Sprechers nicht, es sei bei Sachschäden beispielsweise durch ineinander rutschende Autos geblieben.