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Unfall im Hochwald: Schulbus mit 45 Kindern schleudert von der Straße

Geisfeld. Das hätte schlimmer ausgehen können: Ein mit 45 Kindern besetzter Schulbus ist am Montagmittag bei einem Unfall nahe Geisfeld (Kreis Trier-Saarburg) in einen Graben gestürzt und umgekippt. Die Fahrerin wurde leicht verletzt. Acht Kinder zogen sich Prellungen oder Schürfwunden zu. Axel Munsteiner


Es passierte gegen 13.37 Uhr in der Nähe des Ortseingangs von Geisfeld: Auf der Kreisstraße 98 hat sich am Montag ein Unfall mit einem Schulbus ereignet. In dem Bus saßen 45 Fahrgäste, hauptsächlich Kinder im Alter von zehn bis 17 Jahren, die in Hermeskeil weiterführende Schule besuchen und auf dem Nachhauseweg in Richtung Thalfang waren.

Der Bus war in einer Kurve zunächst nach rechts auf den Grünstreifen gekommen, schleuderte dann über die Fahrbahn, stürzte in den Straßengraben und kippte dort seitlich um. Die 51 Jahre alte Busfahrerin erlitt bei der Kollision leichte Verletzungen und einen Schock. Sie konnte deshalb bis zum Abend noch nicht befragt werden.

Die 45 Kinder befreiten sich selbst aus dem Bus. Die meisten von ihnen gelangten durch die Heckscheibe, die sie vorher eingeschlagen hatten, ins Freie. Der Großteil von ihnen wurde von den Eltern abgeholt. 19 Jungen und Mädchen wurden im Bürgerhaus Geisfeld psychologisch und medizinisch betreut.

Keines der Kinder im verunglückten Bus habe gravierende Verletzungen erlitten, hieß es am Abend. Acht von ihnen wurden jedoch mit Prellungen oder Schürwunden vorsorglich zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gefahren, so die Polizei in Hermeskeil. Nach ihrer Auskunft sind die genauen Umstände des Unfallhergangs noch nicht geklärt. Zunächst hatte die Polizei gemeldet, dass die Busfahrerin einem weißen Transporter ausweichen musste, der zu einem Überholmanöver angesetzt hatte. Dieser weiße Kastenwagen war dem Bus zum Zeitpunkt des Unfalls zwar entgegengekommen. Inwiefern er aber in das Geschehen involviert war, sei offen. Es habe keine direkte Berührung gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Der Fahrer des weißen Transporters wurde ermittelt und befragt. Die Staatsanwaltschaft Trier lässt durch ein Gutachten den Unfallhergang rekonstruieren.

Im Einsatz waren die Polizei Hermeskeil, das DRK, die Feuerwehren Hermeskeil, Reinsfeld, Geisfeld, Gusenburg, Konz, Rascheid und die Führungsstaffel mit Kreisfeuerwehrinspektor sowie die drei Rettungshubschrauber Christoph 10, 16 und 23. Insgesamt waren 135 Rettungskräfte im Einsatz.

Mögliche Zeugen, die sich bisher noch nicht bei der Polizei in Hermeskeil gemeldet haben, werden gebeten, sich mit der Dienststelle (Polizeiinspektion Hermeskeil, Tel. 06503/9151-0) in Verbindung zu setzen.

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