Unfallhelfer schleppen Möbel

FÖHREN. (fro) Das Schicksal der jungen Familie Gromzick aus Föhren, deren Wohnung nach einem technischen Defekt ausbrannte (der TV berichtete), hat viele Leser bewegt. Durch den Zeitungsbericht wurden auch die Johanniter aus Trier auf das Schicksal der Gromzicks aufmerksam und boten spontan an, die verschonten Möbel der Familie vorübergehend zu lagern.

Seit dem Brand sind die allein erziehende Michaela Gromzick und ihre Kinder obdachlos, die Suche nach einer Wohnung blieb erfolglos. "Die vom Feuer verschont gebliebenen Möbel müssen dringend aus der Wohnung", sagte Michaela Gromzick. Das sei ihr größtes Problem. Ohne zu zögern boten die Johanniter an, die Möbel mit Fahrzeugen, die normalerweise im Fahrdienst genutzt werden, abzuholen und vorübergehend im Keller ihrer Dienststelle zwischenzulagern. So waren kürzlich sieben ehrenamtliche Helfer mit vier Fahrzeugen bei Gromzicks, um das restliche Hab und Gut der Familie zu sichern. "Das Möbelproblem ist nun vorübergehend gelöst, wir haben bisher aber noch keine Aussicht auf eine eigene Wohnung. Meine Tochter Jana ist bei Bekannten in Föhren, mein Sohn Marvin bei Verwandten in Pfalzel und unser Familienhund in der Tierklinik untergebracht. Ich wohne bei einer Freundin in Piesport", sagte Michaela Gromzick. Um die junge Familie wieder zusammen zu führen, wird dringend eine Wohnung benötigt, in der Kinder und Haustiere willkommen sind. Die Wohnung sollte im Großraum Trier liegen und mindestens vier Zimmer haben. Die Johanniter rufen noch einmal dazu auf, der Familie zu helfen. Angebote an Michaela Gromzick, Telefon 0160/99303605, oder an die Johanniter-Unfall-Hilfe Trier, Telefon 0651/27090-0.