Unser Einsatz sollte gefördert werden
Zur Debatte im VG-Rat über das Mehrgenerationenhaus in Hermeskeil (TV vom 20. Juni) und dem Leserbrief von Christa Spies (TV vom 26. Juni) erreichte uns diese Zuschrift:
Seit fast eineinhalb Jahren arbeiten ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter an der Verwirklichung des Projekts "Mehrgenerationenhaus für Hermeskeil und den Hochwald". Diese Leistung und dieses bürgerschaftliche Engagement sind vom Bundesfamilienministerium mehrfach für gut befunden worden. Deswegen ist die Suggerierung von Frau Spies im TV sachlich und nachweisbar falsch, wenn sie fragt, ob denn unsere Konzeption nicht überprüft wurde. Auch wird der Eindruck erweckt, die Kirchengemeinde wolle die Kommunen unter Druck setzen. Dies ist nicht der Fall. Die Kirchengemeinde hat sich als Träger der Immobilie "Johanneshaus" an die Spitze einer Gruppe von Kooperationspartnern gesetzt, um das Projekt "Mehrgenerationenhaus" umzusetzen. Hier von einem "Schildbürgerstreich" zu sprechen oder anzudeuten, wir hätten unsere Hausaufgaben nicht gemacht, ist mehr als eine unglückliche Formulierung. Ich fühle mich hier in meinem ehrenamtlichen Engagement weder geachtet noch ernst genommen. Statt von einem Schildbürgerstreich zu sprechen, hätte es gut angestanden, solches Engagment zu loben. Ein solidarisches Gemeinwesen lebt vom Einsatz der Bürger. Wir als Kirchengemeinde leisten einen unverzichtbaren Beitrag, der gefördert und nicht torpediert werden sollte. Susanne Jacobi, Hermeskeil
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