(Update) Katze in Ockfen mit Luftgewehr angeschossen - Polizei ermittelt

(Update) Katze in Ockfen mit Luftgewehr angeschossen - Polizei ermittelt

In Ockfen hat ein Unbekannter mit einem Luftgewehr auf eine Katze geschossen und diese dabei schwer verletzt.

Ein Unbekannter hat mit einem Luftgewehr auf eine Katze in Ockfen geschossen. Laut Polizei wurde die Hauskatze in der Zeit zwischen Sonntagnachmittag und Montagmorgen 9.15 Uhr im Bereich der Straße Auf dem Sprung angeschossen. Die Katze sei zum Eigentümer zurückgekehrt. Dieser habe schnell gemerkt, dass etwas nicht stimme, heißt es bei der Polizei auf Anfrage. Seitlich habe sie Blut verloren. Ein Besuch beim Tierarzt habe ergeben, dass das Projektil eines Luftgewehrs in der Leber der Katze stecke. Das Geschoss werde nicht entfernt, weil das Tier dann verbluten würde. Man hoffe, dass es sich verkapsele. Von erheblichen inneren Verletzungen war in der Pressemitteilung zum Vorfall die Rede. Der Katzenhalter war laut Polizei tief betroffen.

Genau wie im Fall der angeschossenen Katze auf dem Trierer Petrisberg wird bei der Katze in Ockfen nun wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Laut Polizei könnte auch ein Verstoß gegen das Waffengesetz hinzukommen, denn ein Luftgewehr kann zwar jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist, frei erwerben. Geschossen werden darf aber nur auf Schießständen und innerhalb eines befriedeten Grundstücks des Eigentümers. Dem Täter drohen Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren. In Trier gab es bislang keine Hinweise auf den Täter, die Ermittlungen dauern an.

Für Ockfen bittet die Saarburger Polizei um Hinweise, Telefon 06581/91550.

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