Urnengräber günstiger

WALDWEILER. (hm) Der Gemeinderat beschloss neue Urnengebühren und empfing die Nachricht, dass Hans Reinert den Forstbetrieb "Ferdinandshaus" übernehmen wird.

Forstamtmann Hans Reinert wird im Bereich des Forstbetriebes "Ferdinandshaus" die Beförsterung übernehmen. Das teilte Oberforstrat Helmut Lieser in der Gemeinderatssitzung mit. Alle Waldbesitzer seien unterrichtet worden. Der Revierleiter betreue die Forstverwaltung "Ferdinandshaus" im Rahmen der forstbetrieblichen Belange und erledige den Revierdienst. Lieser führte abschließend aus, dass die Neuabgrenzung der Forstreviere vorangetrieben werde. Er empfahl dem Gemeinderat, der sich diese Empfehlung anschloss, die Angelegenheit bis zur Neugliederung der Forstreviere zurückzustellen. Lieser teilte dem Gemeinderat mit, dass die Forsteinrichtungswerke in diesem Jahr neu eingerichtet worden seien. Aufgrund des großen Arbeitsvolumens seien so genannte Drei-Mann-Rotten aus den Forstämtern Hermeskeil und Osburg eingesetzt worden. Diese könnten überall zum Einsatz kommen. Ohne den Einsatz fremder Waldarbeiter wären derzeit die Arbeiten in den hiesigen Forstbetrieben nicht zu bewältigen. Des Weiteren beschloss der Rat, dass die Gebühren für Urnengräber um 50 Prozent gegenüber den Gebühren für ein Erwachsenengrab gesenkt werden. Ferner sollen die Ruhezeiten für Einzelgräber auf 25 Jahre festgesetzt werden. Für Familiengräber bleibt es bei einer Ruhezeit von 30 Jahren.

Mehr von Volksfreund