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Verbandsgemeinde Rhaunen tritt Nationalpark-Region bei

Verbandsgemeinde Rhaunen tritt Nationalpark-Region bei

Das Interesse am Nationalpark im Hunsrück wächst. "Die Verbandsgemeinde Rhaunen ist ab sofort Bestandteil der Nationalparkregion." Das teilte Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) mit.

Rhaunen. Für die Umweltministerin in Mainz ist es eine erfreuliche Nachricht: Auch die Verbandsgemeinde (VG) Rhaunen will Teil der Nationalparkregion werden. "Ich freue mich sehr, dass das Interesse so groß ist. Dieser weitere Kooperationspartner stärkt den Auftritt der gesamten Nationalparkregion", betont Ulrike Höfken. Die große Resonanz erklärt sie sich als "Ergebnis des breit angelegten Informations- und Dialogprozesses im vergangenen Jahr "Wir haben die Chancen und Herausforderungen eines Nationalparks mit den Menschen der Region diskutiert. Auch die VG Rhaunen hat die Chancen erkannt, die ein Beitritt zur Nationalparkregion bringen kann", sagt Höfken. Zudem erfülle Rhaunen die Kriterien eines Beitritts perfekt und bereichere die Nationalparkregion mit hervorragenden touristischen Angeboten wie der Traumschleife "Hahnenbachtaltour", der Keltensiedlung Altburg oder dem Schieferbergwerk Herrenberg. Zur Nationalparkregion zählen bislang die Verbandsgemeinden Birkenfeld, Hermeskeil, Herrstein und Thalfang am Erbeskopf, da der Nationalpark ganz oder teilweise in ihrem Gebiet liegt sowie die Stadt Idar-Oberstein. Dass die VG Rhaunen jetzt auch dazu zählt, kommentiert Bürgermeister Georg Dräger: "Gemeinsam können wir nun unsere ländlich geprägte Region entwickeln." Nach einstimmigem Beschluss des VG-Rats und Zustimmung von dreiviertel der Ortsgemeinden hatte Rhaunen einen Antrag zur Aufnahme in die Nationalparkregion an das Ministerium gestellt. red