Verbandsgemeindechef kritisiert unerlaubte Nutzung von Radweg

Verbandsgemeindechef kritisiert unerlaubte Nutzung von Radweg

Der Hochwald-Ruwer-Radweg ist für Radfahrer, Inline-Skater und Wanderer gedacht. Doch immer öfter nutzen den Weg auch Mopedfahrer und Reiter mit ihren Pferden - verkehrswidrig. Das stößt nicht nur Fußgängern und Radlern sauer auf. Auch Werner Angsten, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kell, kritisiert die unerlaubte Nutzung des Weges.

Kell am See. (hm) Seit der Eröffnung ist der Hochwald-Ruwer-Radweg zu einer beliebten Freizeiteinrichtung geworden. In letzter Zeit häufen sich allerdings Beschwerden über die unerlaubte Benutzung des Radweges durch landwirtschaftliche Fahrzeuge, Pferdehalter und sonstige Kraftfahrzeuge, zum Beispiel Mopeds oder Quads. Werner Angsten, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kell am See: "Die Verbandsgemeinde ist bemüht, den Radweg in einem möglichst guten Zustand zu erhalten."

Der Hochwald-Ruwer-Radweg sei als Fuß- und Radweg ausschließlich zur Benutzung für Fußgänger, Wanderer, Jogger, Inline-Skater und Radfahrer ausgelegt. Die Beschilderung gemäß Straßenverkehrsordnung sei eindeutig. Die asphaltierte Fahrbahn sei lediglich für die Belastung durch Radfahrer, Inline-Skater und Wanderer ausgelegt. Jegliche Benutzung mit Kraftfahrzeugen sei verboten, denn durch die höhere und Beanspruchung werde die Fahrbahn unweigerlich zerstört.

Hufeisen beschädigen Asphaltschicht



Die Benutzung als Reitweg sei nicht erlaubt. "Pferde beschädigen mit ihren Hufeisen die Fahrbahn und verschmutzen den Radweg durch ihre Hinterlassenschaften. Hunde sind aufgrund der intensiven Nutzung des Radweges ständig anzuleinen. Dies gilt auch außerhalb der Ortslagen", betont Angsten. Es sei selbstverständlich, dass Benutzer ihren Abfall mit nach Hause nehmen, sagt Angsten. Doch die Praxis sehe leider anders aus. "Das wird auf Dauer praktisch nur möglich sein, wenn sich auch alle an die Regeln halten."

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