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Meinung
Verbot in Konz greift zu kurz

Wer will schon Prostituierte in der Nachbarschaft haben? Es ist verständlich, dass die Pellinger dagegen vorgehen wollen. Gerade weil die Sexarbeiterinnen einen Rastplatz am Wanderweg in Beschlag nehmen und anscheinend ihren Müll dort liegen lassen.
Christian Kremer

Redakteur/Reporter

Ob allerdings ein Sperrbezirk in einer Verbandsgemeinde eine Lösung ist, lässt sich hinterfragen. Schließlich würde das die Sexarbeiterinnen nur an einen anderen Ort vertreiben. Dann würden sie ihrem Gewerbe nicht mehr vor Pellingen, sondern hinter Pellingen, in den Verbandsgemeinden Saarburg, Kell am See oder im Saarland nachgehen. Da wäre es sinnvoll – will man die Prostitution von der ganzen B  268 fernhalten – gemeinsam ein Konzept für einen größeren Bereich zu entwickeln.
c.kremer@volksfreund.de